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LaCie will seine erste Tunderbolt-Platte ausliefern

Das von Apple eingeführte Thunderbolt, welches bei den neuen Macs bisher lediglich als DisplayPort dienen konnte, scheint nun endlich seiner eigentlichen Aufgabe gerecht werden zu können. Nicht nur das der Computerhersteller damit angefangen hat kompatible Displays auszuliefern, sondern auch Dritthersteller erkennen langsam das Potential und die Möglichkeiten der Thunderbolt-Technologie. 

Schon im Februar kündigte der Hardwarehersteller mit dem Erscheinen der neuen MacBook Pros die „Little Big Disk“ an. Diese ist nun nach angaben des Herstellers auch endlich Lieferbar und erscheint in zwei unterschiedlichen Modellen. Die 1TByte Variante wird 399 US-Dollar kosten während das 2TByte Modell 100 Dollar teurer sein wird.

Für diesen Preis bekommt eine Festplatte, die 2 Thunderbolt-Anschlüsse, einen Stromanschluss für ein externes Netzteil sowie eine Kensington-Sicherungsmöglichkeit mitbringt und natürlich die Möglichkeit, seine Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 10 Gbps zu verschieben.

Wem das noch nicht reicht, dem empfiehlt sich noch bis Oktober zu warten, da LaCie auch eine SSD-Variante mit 240GB plane, deren Preis bisher allerdings noch unbekannt ist.

Die „Little Big Disk“ vereint jeweils immer 2 Speichermodule, die entweder in einer Raid-Variante oder als JBOD betrieben werden können. Das Alu-Gehäuse wurde so konstruiert, dass es gleichzeitig für eine entsprechende Kühlung sorgt

Zunächst gibt es die „Little Big Disk“ nur in den USA zu erwerben. Ein europäischer Verkaufsstart wurde noch nicht bekannt gegeben.

Kurzzeitig konnte man diese Festplatte auch in dem amerikanischen Apple Online Store bestellen, jedoch wurde sie nach kurzer Zeit wieder entfernt.

Obwohl der Kostenpunkt mit 399$ relativ hoch ausfällt, ist er „nur“ 120$ über dem einer FireWire-Variante. Es bleibt also gründlich zu überlegen, ob eine solche Geschwindigkeit die Anschaffung rechtfertig, zumal das Thunderbolt-Kabel (49€) noch separat dazuerworben werden muss.

 

LaCie will seine erste Tunderbolt-Platte ausliefern
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5 Kommentare

  1. das ne ganz schön teure angelegenheit für die sich meines erachtens nach die anschaffung nicht lohnt aber wenn man viiiiel zu viel kohle hat wieso nicht^^ wüsste aber besseres mit anzufangen :D

  2. Die haben was am Kopf, das soll massetauglich sein und nicht ein schweine Geld kosten, naja dann bleib ich lieber bei FireWire

  3. Ich auch. So viel Geld für eine Festplatte muss nicht sein. Das bisschen Geschwindigkeit macht den Preis nicht wet. Ist zwar schön wenn es flotter von der Bühne geht aber nein danke ^^

  4. Wer braucht denn eine solche Geschwindigkeit? Ist aber schön zu hören, dass die heutige Technik schon so weit fortgeschritten ist ;)

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