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Google+ platzt aus den Nähten: Ein Zuwachs von 10 Millionen Nutzern in 2 Tagen

Google+ platzt aus den Nähten. Das junge Netzwerk konnte bereits in den zwei Tagen nach Start der offenen Betaphase 10 Millionen neue User für sich gewinnen, dies sagt eine vom Mitgründer Paul Allen erstellte Statistik über Nutzerzahlen.

Google+ „explodiert“

Einen prozentualen Zuwachs von 30% Prozent konnte Google+ in den letzten Tagen verzeichnen. Ca. 10 Millionen Menschen haben sich angemeldet. Schon bei der Öffnung gab Gunotra bekannt, dass Google+ nun für einen größeren Ansturm gewappnet sei.

Mit dem sogenannten „Fudge Factor“ wurden Prognosen erstellt, die dem neuen Netzwerk sogar bis zu 43,4 Millionen Nutzer zuschreiben. Demnach wird weder der Anteil privater Profile noch der Anteil an Profilen die nicht unter einem in lateinischen Buchstaben geschriebenen Namen laufen berücksichtigt. Es wird also ein Unsicherheitsfaktor von 5 Prozent wegen der nicht einsehbaren privaten Profile hinzugerechnet und ein weiterer Faktor von 10 Prozent wegen der in nicht lateinischen Buchstaben geschriebenen Namen.

Wenn man nicht gerade Statistik studiert, scheint das sicherlich etwas verwirrend, aber wir schenken den Erhebungen einfach mal Glauben.

Google+ vs. Facebook

Noch herrscht ein reger Traffic im Facebook-Netzwerk. Einige Experten hatten einen Massenexodus erwartet, der bisher ausgeblieben ist. Im Gegenteil: Facebook wächst sogar fröhlich weiter und hält 800 Millionen Nutzer bei der Stange. Facebook hatte nach den kürzlich eingeleiteten Neuerungen einige Kritikpunkte  einzustecken – so z.B. die Designänderungen oder  die zu überladenen Funktionen, welche zur einer wenig-transparenten Oberfläche führten. „Zu viel des Guten“ denken sich sicher manche.

Es wird sich zeigen, welches Netzwerk sich langfristig durchsetzen wird. Viele Nutzer steigen sicherlich erst mal nur aus Neugier bei Google+ ein. Ein weiteres Problem könnte sein, dass die wenig aktiven Internet-User gar kein Interesse haben, sich in so vielen Netzwerken anzumelden und ihnen Facebook vorerst genügt, weswegen ein Wechsel für viele erst mal gar nicht relevant ist. Immerhin will man die Freunde in das neue Netzwerk am liebsten „mitnehmen“. Gegen eine parallele Nutzung spricht ja eigentlich auch nichts.

Lassen wir uns überraschen, wie sich die Google+ Geschichte weiterentwickelt.


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