Home » App Store & Applikationen » „Die Apple-Strategie – oder auch Verführungstricks“ Teil 2: ästhetische Obsoleszenz

„Die Apple-Strategie – oder auch Verführungstricks“ Teil 2: ästhetische Obsoleszenz

Die Welt liebt Apple und Apple liebt die Welt der Technik. Wir sind geradezu verrückt nach dieser Technik, ja wir können gar nicht ohne sie. Zumindest wird uns das durch die Werbung immer und immer wieder suggeriert.

Welche Tricks man bei Apple genau verwendet, um uns zum Kaufen zu verführen, werden wir in dieser mehrteiligen Serie „Die Apple-Strategie – oder auch Verführungstricks“ näher erläutern. Einige Anekdoten sind aus dem Buch “Apple Design“ von Sabine Schulze und Ina Grätz (Hantje Verlag) entnommen.

Teil 2:  ästhetische Obsoleszenz

In Teil 1 unserer Serie berichteten wir, dass Unternehmen heutzutage vermehrt darauf setzen, Produkten eine bestimmte Halbwertzeit zu „schenken“, damit sie nicht ewig halten und sich der Kunde bald ein neues Produkt kauft. Apples Qualität kann man allerdings kaum als schlecht bezeichnen. Die funktionale Strategie des Produktersatzes ist bei Apple zwar vorhanden, aber eher nebensächlich. Man spricht bei Apple eher von einer „ästhetischen Obsoleszenz“. Über das Design versucht man, den Kunden dahin gehend zu verführen, ein neues Modell besitzen zu wollen, weil er das bisherige Produkt als „veraltet“ empfindet.

Es ist also kein technischer Grund vorhanden, der den Kunden zum Neukauf animiert, sondern ein rein ästhetischer. Die Kunden wollen kein „Made to Break“, sondern ein Produkt, mit dem sie zufrieden sind (das aber dennoch nicht ewig hält). Das Aussehen des Produktes wird von Generation zu Generation so verändert, damit man das modernere Modell dann auch „unbedingt haben möchte“. Das Design der Produkte soll generell an wertvolles und zerbrechliches Kunsthandwerk erinnern.

 

„Die Apple-Strategie – oder auch Verführungstricks“ Teil 2: ästhetische Obsoleszenz
4.24 (84.76%) 21 Artikel bewerten

Keine News mehr verpassen! Unsere App für iOS und Android mit praktischer Push-Funktion.


8 Kommentare

  1. Das Design ändert sich doch nicht jedes Jahr. Ob das wirklich DAS der Grund für ein Neukauf ist glaub ich nicht. Jedenfalls meistens.
    Ich glaube das Design wird von „Jung und alt“ akzeptiert. Es ist schlicht und elegant. Bei MediaMarkt steht ein MAC immer so, dass man ihn als erstes sieht, wenn man in die pc Abteilung geht.

  2. naja, design spielt mit sicherhheit auch eine rolle aber zu meinen gamerzeiten war mir die technik wichtig und da kahm eben kein mac in frage da die nicht darauf ausgelegt sind…

  3. Merk das bei vielen Leuten die sich nur einen Mac kaufen, weil er ja so mega geil aussieht und dann Windows raufmachen, weil es ja nur wichtig ist einen Mac zu haben…

  4. und zerbrechlich ist nur das iphone 4 und 4s xD also nix da zerbrechlich mein macbook pro ist aus einem aluminium block denke nicht das der zerbricht

  5. Belege? Quellen? Evtl. eigene Gedankengänge?

  6. Ästhetik ist bei Apple viel mehr als nur ein Verkaufshilfsmittel. Es ist eine Philosophie die Produkte mit einem fast ans künstlerische grenzenden optischen und haptischen Gesamteindruck zu versehen um zu zeigen das Technik nicht hässliches sein muss und das es möglich ist die Technik aus der Wahrnehmung verschwinden zu lassen ohne die Funktion einzuschränken.

  7. Ja ich hatte ein Handy etwa 2 Jahre und wollte unbedingt so ein slider Handy haben obwohl es eigentlich nicht mehr konnte … Und danach ein smartphone das wirklich MEHR kann

  8. Sehr oberflächlicher Artikel

    Manche Kommentare hier sind wertvoller als der Artikel :) So kann man auch eine Webseite ruinieren. Das sind nur ein paar Ansätze aus dem ersten Semester „Produktentwicklung“, Werkstoffkunde….und aus nem Buch zitiert.
    Keine eigenen Gedanken und keine wirkliche Praxiserfahrung. Nicht jeder ist zum Autor geboren :)

Hinterlasse eine Nachricht

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert. *

*