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Neue Hinweise auf Apple-Kamera

Der Apple-Fernseher ist noch nicht einmal offiziell bestätigt, da gibt es schon die ersten Gerüchte zu einem ganz anderen Apple-Produkt: Wie der Fortune-Journalist Adam Lashinsky in seinem morgen erscheinenden Buch „Inside Apple“ schreibt, gibt es Hinweise auf eine Kamera aus Cupertino. Visionär Steve Jobs selbst soll Interesse an einer Lichtfeldkamera des Unternehmens Lytro gehabt und sich offen für eine Zusammenarbeit gezeigt haben.

Zugegeben, ganz neu ist die Idee einer Apple-Kamera nicht. Die iSight, eine Apple-Webcam, beispielsweise war von 2003 bis 2006 in Deutschland erhältlich. Als regelrechter Flop ging die 1994 veröffentlichte Apple QuickTake, eine Digitalkamera mit etwa 0,3 Megapixel, in die Unternehmensgeschichte ein. Acht Fotos mit einer Auflösung von 640 mal 480 Pixel und bis zu 32 Bilder mit einer Auflösung von 320 mal 240 Pixel fanden darin Platz. Da nur Macs das Bildformat lesen konnten und die Bildqualität miserabel war, stampfte man die Apple-Digitalkamera 1997 ein. Im letzten Jahr allerdings kamen Gerüchte über eine iCam auf, die das Technik-Angebot Apples komplettieren könnte.

Einen neuen Hinweis auf eine Kamera aus Cuptertino gibt nun der Fortune-Journalist Adam Lashinsky. Morgen erscheint sein Buch „Inside Apple“, welches für viele eine Fortsetzung der Apple-Legende darstellt. Lashinsky rundet eine Andeutung von Walter Isaacson ab, der in der offiziellen Steve Jobs-Biografie klar macht, dass Jobs den Fernseher, das Mobiltelefon und die Fotografie neu erfinden wollte. Angeblich habe die Lichtfeldkamera der US-Firma Lytro sein Interesse geweckt. Lytro-Chef Ren Ng höchstpersönlich habe Jobs die Lichtfeldkamera präsentiert. Nach dem Treffen soll der Apple-Gründer Ng darum gebeten haben, ihm eine E-Mail mit konkreten Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zuzusenden. Ob sich eine Geschäftsbeziehung ergeben hat, ist aktuell unklar.

Wie bereits vor einigen Monaten angekündigt wurde, soll die erste Lichtbild-Kamera aus dem Hause Lytro Anfang 2012 marktreif sein. Bei der Lichtfeld-Fotografie werden möglichst viele Lichtstrahlen eingefangen, sodass in der nachträglichen Bearbeitung des Bildes der Fokus auf einen bestimmten Bildteil gelegt werden kann. Bekannt ist bereits, dass Lichtbild-Kameras eine geringere Auflösung haben, als übliche Digitalkameras. Lytro spricht bei einem Modell von 11 Millionen eingefangenen Lichtstrahlen, in der Fachsprache: 11 Megarays. Im Frühjahr wird es eine für Lichtbild-Kameras entwickelte Software geben, mit der die Bearbeitung und das Fokussieren eines ausgewählten Bildabschnitts gelingen soll. Diese sei anfangs nur für Mac OS X erhältlich.

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