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Studie iDesk: der Apple-Schreibtisch

Funktionalität und Einfachheit. So lautet die von Steve Jobs geprägte Apple-Philosophie. Jobs’ Ziel war es immer, das Leben der Menschen voll auf das Wohnzimmer zu verlagern und dafür alle nötigen technischen Geräte zu revolutionieren. Der Designer Adam Benton hat einmal weitergedacht und präsentiert nun auf maclife.com Bilder zu einem Schreibtisch aus Cupertino.

Nicht wenigen Apple-Fans sollte beim Anblick des von Designer Adam Benton entworfenen Apple-Schreibtischs iDesk ein bisschen warm ums Herz werden. Wer den Erfindergeist Apples liebt und schätzt, der würde mit dem Touch-Schreibtisch seine wahre Freude haben.

Schlicht, aber unglaublich funktional. So stellt sich Benton den iDesk vor. Die Arbeitsplatte soll einen riesigen Touch-Bildschirm darstellen, auf der sich bequem navigieren ließe. Tastatur und Maus sind selbstverständlich nur noch als Touch-Elemente erhalten. Der iDesk bietet eine riesige Oberfläche, auf der spezielle Apps installiert und ausgeführt, Grafiken angezeigt und Bildbearbeitungen vorgenommen werden können. Per Berührung wird aus einer einfachen Arbeitsplatte eine Multimedia-Oberfläche, auf der nur Bildschirm und iOS-Geräte abgestellt werden. Apropos: iPhone, iPod und iPad sind in Bentons Szenario selbstverständlich durch Auflegen auf den Tisch zu laden. Der Zugriff auf Daten geschieht ebenfalls direkt auf dem iDesk. So gelingt die Anzeige von Urlaubsfotos, Grafiken und Nachrichten spielerisch. Die abgebildete Tasse Kaffee lässt erahnen, dass Benton auch eine Wärmfunktion im iDesk vorsieht. Die Gestaltungsmöglichkeiten beim iDesk sind unbegrenzt. Interaktionen zwischen den Geräten, im Internet und in den Unterlagen sind möglich. Der Zugriff auf die iCloud und eine automatische Synchronisation erleichtern das Arbeiten ebenfalls.

Anmerkung: die Bilder entstammen der Veröffentlichung auf maclife.com und wurden von Adam Benton bereitgestellt.

 

Aber: Alles nur Visionen und Träume, die wahrscheinlich nicht innerhalb der nächsten Jahre umgesetzt werden. Schon gar nicht von Apple selbst. Technisch möglich wären die Vorstellungen allerdings. Natürlich gehen auch hier die Meinungen auseinander, aber eine nette Idee ist der iDesk in jedem Fall.

Spinnen wir die Gedanken einmal weiter: Was könntet ihr euch für den iDesk als sinnvolle Features vorstellen?


10 Kommentare

  1. Im Grunde eine Weiterentwicklung des Surface (Falls Apple Fans sich vorstellen können das auch Microsoft sehr gute Produkte entwickeln können).

    Ich denke nicht das es an der Technik scheitert, sondern einmal an der Handhabe und einmal an gewissen Vorgaben. Es nutzt nichts wenn alles digital vorhanden sein soll wenn gewisse Schriftstücke in Papierform vorliegen müssen. Das gilt für Unternehmen wie auch für Privatpersonen. Beispiel: Einfache Ausgabe von Handys an die Mitarbeiter, das muss schriftlich festgehalten werden und 10 Jahre aufbewahrt werden. Und zwar auf Papier. Und auch egal ob der Mitarbeiter jedes Jahr ein neues Handy bekommt.

    Und aus dem Privaten Bereich kennt man das ja auch, Aufbewahren von Rechnungen, Abrechnungen, etc.

    Das ist der erste Punkt.
    Der zweite ist das nichts so einfach zu handhaben ist wie Dinge die man anfassen kann. Nicht umsonst kaufen sich die meisten User die viel schreiben zum iPad eine Tastatur. Es ist einfach ein anderes Gefühl. Und die kann man sogar zur Seite legen. Auch hier: Digitale Stapel von Dokumenten? Jeder weiss das man trotz ausgeklügelster Suchoperatoren eine Seite oder ein Blatt schneller per Hand findet bevor man es digital per Stichpunkte in Reichweite hat.

    Ich denke als Designstudie ganz nett, aber in der Praxis einfach unpraktisch.
    Surface von MS ist ein gutes Beispiel, für das was es gedacht ist das richtig gut, aber wehe jemand bringt etwas mit ein was nicht dafür ausgelegt ist. Ein Blatt Papier reicht schon, das birngt das ganze Tablet-Touch-Konzept durcheinander. Eigentlich schade, denn wir haben einige Szenarien wo wir den Surface gut einsetzen.

  2. Schaut wirklich interessant aus.

  3. Cooles Teil. Das würde sich in meiner Wohnung gut machen. Selbst wenn es keine Touch-Funktionen hätte. Aber bis so ein Teil wirklich nutzbar auf dem Markt erscheinen würde, wird es keinen iMac mehr in der Form geben. Der wäre in den dem Tisch integriert und würde allenfalls als holographischer Bildschirm über der Tischplatte schweben.

  4. Ich finde diese Lösung genial. Ich arbeite viel mit meinen MacBook Air. Seit ich nun auch noch ein iPad habe benutze ich fast nur noch das iPad. Die Touchtastatur ist super und ich würde gerne mit einer Touchtastatur auf dem Schreibtisch arbeiten. Ich bin Techniker im Außendienst und buche inzwischen alle Aufträge über das iPad. Das beleglose Büro ist bei uns schon fast komplett realisiert. Die Syncronisierung aller Daten funktioniert auch bestens. Ich würde mir noch einen eingebauten Scanner wünschen um die restlichen Dokumente auch noch digitalisieren zu können .

  5. Würde mir sofort Zusagen das Teil

  6. da immer mehr ämter und behörden auch den eletktronischen scann als original anerkennen wird bald das papier abhanden kommen und wir benötigen es nur mehr zum wohnen und heizen und sollte jemand doch noch ein blatt uns senden so können wir doch auch die oberfläche für einen scanner verwenden und schwubs ist auch diese blatt im datendschungel unterwegs!

  7. Schönes Teil, hoffentlich bleibt die Kaffeetasse real

  8. Schön und mit ungeahnten Möglichkeiten, dennoch unpraktisch. Viel zu klein, bzw. nicht tief genug zum arbeiten. Ich stelle mir vor es würde an der Wand stehen, durch die Rundung hinten gibt es ca. 5 cm Luft. Da würde andauern etwas herunter fallen. ;) Vielleicht hinten noch eine kleine senkrechte Leiste auf der Wetter, Börsenkurse, Termine, News eingeblendet werden, die man immer im Blick hat?

  9. würde mir auch direkt zusagen das ja nen absoluter hingucker!!! bin mal gespannt was das ganez kosten wird wenn es mal soweit ist :D

  10. Was für’n Quatsch!

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