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Codierte Magneten: Haptisches Feedback auf der iPad-Tastatur und induziertes Laden

Das iPad hat den Tablet-Markt im Sturm erobert. Es macht das Surfen im Internet einfach, unkompliziert und schnell und eröffnet dem Nutzer die zahllosen Möglichkeiten von Apples App Store. Auch E-Mail-Versand ist schnell und komfortabel möglich. Hierfür steht dem Benutzer – wie für alle anderen Schreibarbeiten – ein virtuelles Keyboard zur Verfügung. Einer der größten Kritikpunkte an diesen Tastaturen ist die Tatsache, das es an haptischem Feedback mangelt. Man kann nicht wie auf einer normalen Tastatur die Tasten erfühlen. Ein neues Patent verspricht hier Abhilfe.

Der Patentantrag beschreibt die Lösung für das Touchkeyboard-Problem in Form von codierten Magneten und Ferrofluiden (magnetischen Flüssigkeiten), die dem Nutzer beim Tippen eine haptische Rückmeldung geben können. In dem Antrag heißt es grob übersetzt:

Zum Beispiel könnte ein codierten Magnet aktiviert werden, wenn ein Näherungssensor einen Finger bemerkt, der sich einem Touchpad oder einer Oberfläche, die Berührungen erkennen kann (bspw. einem Touchscreen) nähert [...] Wenn der Finger (oder ein anderes Objekt) sich der Oberfläche nähert, aktiviert der Näherungssensor einen codierten Magneten unter diesem Teil der Oberfläche, der berührt werden wird. Dieser codierte Magnet zieht Ferrofluide an, was in einer Ausbeulung oder Erhebung der Oberfläche resultiert.

Dies würde dem User ein fühlbares Feedback auf sein Tippen geben. Etwas, was viele beim Arbeiten mit virtuellen Keyboards vermissen. Apple erklärt außerdem, dass eine solche Technologie auch gut für virtuelle Keyboards für Computer verwendet werden kann. Auch hier würde so ein Feedback bei der Berührung einer Taste geboten.

Dies sind nicht die ersten Überlegungen Apples in diese Richtung. Im Juli vergangenes Jahr stellte Apple in einem Patentantrag eine Methode vor, wie man mittels Piezoelektronik und “akustischer Pulserkennung” Feedback für virtuelle Tastaturen erreichen könnte.

In einem weiteren Patent, dass Patently Apple entdeckt hat, beschreibt der Hersteller aus Cupertino ein Dock für das Macbook Pro, das das Akku des Notebooks mittels elektromagnetischer Induktion aufläd. Auch hier werden mehrere codierte Magneten sowohl im MacBook als auch im Dock verwendet, die für den Ladevorgang verantworlich sind. Gleichzeitig fixieren sie das Notebookgehäuse innerhalb des Docks. Eine verlockende Vorstellung, würde sich so doch ein weiteres Kabel aus dem Kabelsalat auf dem Schreibtisch entfernen lassen.

Wie immer bei Apples Patenten handelt es sich hierbei lediglich um gedankliche Spielereien. Ob die Konzepte letztendlich ihren Weg in die fertigen Produkte finden ist nicht sicher. Allerdings können wir uns beide Technologien gut in der Praxis vorstellen.

 

Quelle: Patently Apple


6 Kommentare

  1. bin ich ma gespannt wie das umzusetzten ist. ich freu mich schon auf mein ipad 3 mal schauen wie ich damit zurecht kommen werde mit der schreiberei :)

  2. Cool. Bald werden die Tastaturen auch für die Mac’s zu Touch-Bildschirmen. Ein MacBookAir mit zwei Displays wobei eines als Tastatur dient. Die Virtuellen Tastaturen können sich jeder Anwendung entsprechend anpassen. Nette Idee…

  3. Welches iPad 3? Ich glaube nicht, dass das demnächst vorgestellt wird. Wozu auch? Was vermisst ihr am iPad 2?

  4. Meiner Meinung wird das i pad spätestens ende märz erscheinen. Hoffe ich.

  5. Ein MacBook mit 2 Displays braucht keiner… Das können sie dann gleich iPad nennen…

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