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MacBook Air ersetzt weißes MacBook im Bildungsbereich

Ersatz gefunden: Nachdem Apple vor kurzem das weiße MacBook ganz aus dem Sortiment nahm und das Kult-Gerät auch nicht mehr für Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellt, bietet man jetzt ein MacBook Air zum selben Preis von 999 US-Dollar an. Das 13,3 Zoll große Gerät ist entsprechend den Erfordernissen von Schülern, Studenten und Lehrern angepasst worden.

Seinen Prinzipien bleibt man treu: Apple wird auch weiterhin ein MacBook speziell für Bildungseinrichtungen anbieten. Vor kurzem erst hieß es, das weiße MacBook werde ab sofort nicht mehr für Bildungseinrichtungen angeboten. Schon Monate zuvor war das Gerät nicht mehr offiziell erhältlich. Die Produktion des Kult-Gerätes sei schon seit längerem gestoppt, nun sind scheinbar auch die Lagerbestände erschöpft. Doch in Cupertino hat man diesen Zeitpunkt wohl nur erwartet, um jetzt wieder ein neues Angebot für Schüler, Studenten und Lehrer machen zu können.

Die letzten Käufer des weißen MacBooks werden sich kräftig ärgern: Ein neues Bildungsangebot zum selben Preis stellt Apple ab sofort zur Verfügung: 999 US-Dollar soll ein angepasstes MacBook Air kosten. Dabei handelt es sich nicht um die preislich naheliegende 11,6 Zoll-Version, sondern um ein MacBook Air mit 13,3 Zoll. Notwendig wird die Umstellung laut MacTechNews.de aufgrund der Programme im Bildungssektor, die weitgehend einen größeren Bildschirm benötigen. Die Hardware wird im Vergleich zur üblichen Version des 13,3 Zoll MacBook Air aber ein wenig abgerüstet: Eingesetzt ist ein Intel Core i5 Prozessor mit einer Taktrate von 1,6 GHz. Ansonsten setzt Apple hier auf 1,7 GHz. Auch der Arbeitsspeicher wurde verringert. Anstatt vier Gigabyte gibt es in der angepassten Version lediglich zwei Gigabyte. Ebenfalls um die Hälfte gesenkt wurde der eingebaute Flash-Speicher, der damit nur 64 Gigabyte beträgt. Diese abgespeckten Daten sollen die Preissenkung von fast 300 US-Dollar möglich machen.

Schon in der Vergangenheit setzte Apple immer wieder auf Angebote für den Bildungsbereich. So konnte beispielsweise der eMac, der im April 2002 vorgestellt wurde, viele Interessenten finden und wurde schließlich auch für Kunden angeboten, die nicht aus dem Bildungsbereich kommen. Der Vertrieb wurde Ende 2005 offiziell eingestellt, bevor im Januar 2006 die neue iMac-Generation auf den Markt kam und den eMac überflüssig machen sollte. Im Juli 2006 kam ein 17 Zoll kleiner iMac auf den Markt, der zu einem Preis von 938 Euro erhältlich war, aber wiederum mit der Einführung der Aluminium iMacs aus dem Sortiment genommen wurde.


6 Kommentare

  1. “Diese abgespeckten Daten sollen die Preissenkung von fast 300 US-Dollar möglich machen.”
    Oder einfach mal die Gewinnspanne verringern ;) aber dann würde es ja auffallen :D

  2. Die Verringerung auf 64GB SSD mag ja Einsparungen bringen, aber dass sie von 4 auf 2GB RAM runter gehen ist schade. Immerhin kosten Apple die 2GB RAM weniger als 5€, der Geschwindigkeitsschub, den sie bringen, sind aber deutlich spürbar. Schade, gerade weil man beim Air dann nicht mehr selber aufrüsten kann.
    Aber für 999$ trotzdem ein guter Deal.

  3. Im Vergleich zu den Ultrabooks von Asus, Lenovo, etc. viel zu teuer! Mein MacBook Alu ist nun über drei Jahre alt, damals war das Preis-/Leistungsverhältnis noch einigermaßen in Ordnung, bei der derzeitigen Preispolitik werde ich jedoch wieder Abschied von Apple nehmen.

  4. Warum funtioniert bei mir ” weitere einträge laden” auf dieser HP nie?
    Geht das bei euch auf dem iPhone?

  5. Ich finde das Mac viel zu teuer! Da kauf ich mir lieber einen anderen!

  6. Dann kauft euch halt einen anderen, wen interessiert das denn?!
    Zahlt dann lieber für das Betriebssystem noch 3 mal mehr (beim updaten auf Win8) ….

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