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iPad mini Keynote soll iBooks weiter in den Fokus rücken

Wie wir euch gestern berichteten, verdichten sich die Gerüchte um ein bald stattfindendes iPad mini Event immer weiter. Da die Einladung bisher ausblieb, hat sich der 17. Oktober als Termin wohl erledigt. Der neue Tag der Wahl für die Gerüchteküche ist der 23. Oktober, also knapp eine Woche nach dem als erstes anvisierten Termin. Bestätigt ist noch nichts, es handelt sich also nach wie vor um reine Spekulationen. Aber fast noch wichtiger als der genaue Termin ist doch die Frage, was genau Apple uns neben dem iPad mini als Hardware auf dem Event präsentieren wird. Auch hier gibt es neue Vermutungen.

Fokus auf iBooks als Contentlieferant

Wie TheNextWeb gehört haben will, soll sich das iPad mini Event neben dem Hauptpunkt der Veranstaltung – also der Vorstellung von neuer Hardware in Form eines kleinen Bruders für das iPad – auf Apples eBookvertrieb via iBooks konzentrieren. Ein Gedanke, der nicht fern liegt, schließlich will Apple mit dem neuen „Budget-iPad“ vor allem dem Kindle Fire die Kunden abgraben. Und Medienkonsumption ist nun mal der tragende Faktor in Amazons Kindle Fire Konzept. Außerdem sprechen interne E-Mails von Eddy Cue, die im Rahmen des Prozesses von Apple gegen Samsung in den Vereinigten Staaten aufgetaucht sind, davon, dass kleinere Tablets vor allem für „E-Mail, Facebook, Bücher und Videos“ geeignet seien, weniger für Web-Browsing.

Die Gerüchteküche zieht sich an diesem Faden hoch. Nun ist die Rede davon, Apple wolle auf der iPad mini Keynote eine komplett neue Version von iBooks – demnach iBooks 3 – vorstellen. Es könnte aber genausogut sein, dass es sich lediglich um ein „normales“ Update für die iBooks-App und Apples App zum erstellen von eBooks – Author – handelt.

iBooks als tragendes Thema neben dem iPad mini?

Es ist allerdings fraglich, ob es auf dem Event tatsächlich einen „starken Fokus“ auf iBooks geben wird, von dem The Next Web spricht. Zwar tritt Apple mit dem iBook-Store tatsächlich direkt gegen Amazon an, und auch das iPad ist bereits sehr erfolgreich, was den Vertrieb von eBooks via dem iBooks-Store angeht, aber man darf nicht vergessen, dass das iPad Universum aus weit mehr als nur Büchern besteht.

Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum sich das Nutzungsverhalten des iPads nicht auch auf das iPad mini übertragen sollte. Sicher ist ein kleines Tablet nur begrenzt für ausführliches Surfen im Internet geeignet, aber es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten. Wir halten es deswegen für eher unwahrscheinlich, dass Apple iBooks derart mit dem iPad mini verweben wird, wie es mit einem starken Fokus auf der Keynote der Fall wäre.

Aber wie immer werden wir erst wissen, was Apple mit uns vorhat, wenn Tim Cook und sein Team auf der Keynote die Bühne betreten.

 

(via CultofMac, MacRumors)

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3 Kommentare

  1. Na – das Geschrei will ich sehen, falls – eben weil es in der Low-Budget-Liga spielen soll, das Ipad Mini möglicherweise NUR ein Reeder-Ersatz wird. Die Massen erwarten und erhoffen doch ein vollwertiges Ipad im kleineren Format mit dem Können des Großen und das ganze möglichst zum halben Preis.

  2. Was sie – meiner persönlichen Einschätzung nach – auch nahezu kriegen werden. Apple wird es sich nicht erlauben, ne Krücke rauszubringen. Zumal die Vorteile des iPads mehr auf der Software- bzw. Contentseite liegen als auf der Hardware. Eher wird dann der Preis nicht ganz bei den Erwartungen liegen.

  3. ich glaube nich das apple ein mini ipad rausbringt, eher ein MacBook (Air)13“ mit Retina :-)