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Apfelnews Wochenrückblick – In Riesenschritten Richtung Weihnachtsgeschäft [iPhone 5, iPad mini, iMac]

Wie jeden Sonntag ist es wieder Zeit für unseren Apfelnews Wochenrückblick. Alle wichtigen Ereignisse aus der letzten Woche rund um Apple in einem Artikel zusammengefasst. Egal ob ihr in der letzten Woche keine Zeit hattet, unsere Berichterstattung zu verfolgen oder einfach nur die letzte Woche Revue passieren lassen wollt: Hier seid ihr an der richtigen Adresse. Auch in der letzten Woche hat uns Apple nicht mit einer „Hammernachricht“ überrascht. Im Zentrum des Interesses stehen weiterhin das iPhone 5 und das iPad mini. Außerdem wartet die Apple Fangemeinde weiterhin sehnsüchtig auf den neuen iMac. Und auch aus der Ecke der rechtlichen und wirtschaftlichen Nachrichten gibt es einiges zu berichten. Aber der Reihe nach.

iPads

Inzwischen verzeichnen wir Ende November. Zumindest für die Fraktion, die sich ungern ab Mitte Dezember ins Getümmel wirft, geht es jetzt mit Riesenschritten auf das Weihnachtsgeschäft zu. Traditionell die Zeit, in dem am meisten Geld für Konsumgüter ausgegeben wird. Auch Apple verzeichnet jedes Jahr im Weihnachtsquartal den größten Gewinn. Das große Zugpferd in diesem Jahr wird wohl – wie auch im Vorjahr – die iPad-Reihe werden. Vor allem dass iPad mini wird als das perfekte Weihnachtsgeschenk angepriesen. Für viele Kinder zwischen 6 und 12 Jahren steht ein iPad-Modell ganz oben auf der Wunschliste. Und auch für Kleinkinder scheint das iPad als erster Kontakt mit Technologie und Computern geeignet zu sein. Die Frage, ob nun ein Kind unter 12 Jahren wirklich ein iDevice für mindestens 329,- Euro braucht, kann man allerdings durchaus kritisch sehen. Jedoch muss das wohl jedes Elternpaar für sich selber beantworten.

Auf jeden Fall kann Apple seit der Veröffentlichung des neuen iPads sowie des iPad mini auf eine beeindruckende Nachfrage zurückblicken, die jetzt in der Zeit vor Weihnachten ihren Höhepunkt erreichen dürfte. Insgesamt steigt in Deutschland seit der Veröffentlichung die Nachfrage nach Tablets stetig an. Für viele Deutsche verdrängt das Tablet den Laptop oder Computer im Alltagsgebrauch, und auch wenn die Konkurrenz immer weiter aufholt, ist Apple bisher noch der König unter den Tablet-Herstellern.

Zusammen mit Apple dürften sich die Zulieferer auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft freuen. Allerdings beschränkt sich dies im Falle des iPad mini auf LG Electronics. AU Optronics, die neben LG die Displays für das kleine iPad herstellen, hat weiter mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch Apples Konkurrent Samsung gerät auf der Zuliefererebene immer mehr ins Abseits. Glaubt man aktuellen Meldungen, bezieht Apple inzwischen keine Akkus mehr von Samsung.

iPhone 5

Neben eine iPad dürfte sich auch das iPhone 5 auf vielen Wunschzetteln für Weihnachten wiederfinden. Da kommt es gerade zur richtigen Zeit, dass Apples Zulieferer Foxconn scheinbar langsam besser mit der enormen Nachfrage zurecht kommt. Zumindest wird die Verfügbarkeit des Apple Smartphones in den Retail Stores in den USA immer besser, und auch im deutschen Apple Online Store hat sich die Lieferzeit verbessert. Wer sich zu Weihnachten ein iPhone 5 ohne Vertrag gönnen möchte oder aber eines verschenken will, der sollte innerhalb der nächsten Woche bestellen, damit das gute Stück auch sicher noch vor dem Fest ankommt.

Wer von euch noch unsicher ist, ob das iPhone 5 das richtige ist, der lässt sich vielleicht von Apples neuen Werbespots überzeugen. Wobei man sich bei der Entscheidung natürlich mehr auf die eigenen Bedürfnisse als auf Werbung verlassen sollte.

iMac

Ob es Leute gibt, die sich zu Weihnachten über einen brandneuen iMac unterm Baum freuen können, steht weiterhin in den Sternen. In Apples Online Store heißt es dür die 21,5 Zoll Modelle noch „Verfügbar im November„, die 27 Zoll Variante soll im Dezember erhältlich sein. Auch wenn Apple beim iMac angeblich mit Produktionsschwierigkeiten zu kämpfen hat, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Verkauf noch in diesem Jahr beginnt. Wer sich solange nicht gedulden kann, der gibt sich vielleicht mit einer Kopie aus China zufrieden.

Ausblick auf 2013

Je näher wir dem Jahresende kommen, desto mehr werden jetzt die Spekulationen über das nächste Jahr zunehmen. Den Anfang machte der Analyst Gene Munster. Er brachte Apples iTV wieder ins Gespräch, das für ihn das Produkthighlight 2012 darstellen wird. Ansonsten bietet das nächste Jahr für ihn keine Überraschungen. Anfang des Jahres bereits soll es das iPad mini mit Retinadisplay geben, das zusammen mit einem Apple Radioservice vorgestellt werden soll. Das neue iPhone mit der Bezeichnung iPhone 5s sowie neue große iPads sollen dann im Herbst folgen.

Der was die Gerüchteküche angeht wenig verlässlich Branchendienst Digitimes dagegen geht davon aus, dass es bereits Mitte 2013 ein neues iPad und iPhone geben wird.

Softwareseitig wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit 2013 eine neue Version von OS X geben. OS X 10.9 wird für die WWDC 2013 erwartet, und angeblich soll Apple den Sprachassistenten Siri und den Kartenservice aus iOS in das Desktop-Betriebssystem integrieren.

Recht und Wirtschaft

Apples Aktie hatte seit der Veröffentlichung des iPhone 5 ein wenig zu kämpfen. Stetig ging es abwärts, bis die Aktie schließlich 20 Prozent niedriger als ihr bisheriger Höchstwert lag. Die Talfahrt scheint nun aber beendet. Beim Stand von 561 Dollar begann die Aktie sich langsam wieder zu erholen. Momentan steht sie bei 571 US-Dollar. Das sah wohl auch Disneys CEO Bob Iger als gutes Zeichen und investierte etwa eine Millionen Euro in das Wertpapier. Mit dem Weihnachtsquartal steht die umsatzstärkste Zeit für Apple bevor, es darf also davon ausgegangen werden, dass es mit der Aktie wieder aufwärts gehen wird. Zumal die Nachfrage nach Apples Geräte ungebrochen stark ist. Die Umsatzstärke der iOS-Geräte wirkt sich auch auf die Mac-Sparte aus. So stiegen beispielsweise die Verkäufe in Unternehmen um 50 Prozent.

Rechtlich gesehen dreht sich immer noch viel um den Deal zwischen Apple und HTC. Nachdem HTC die Behauptung, man würde bis zu 8 Dollar pro verkauftem Smartphone an Apple abführen, bestritt, dürfte nun zumindest Samsung in den Genuss kommen, diese Aussage überprüfen zu können. Denn die Koreaner beantragten vor Gericht Einsicht in die Details der Abmachung und bekamen diese auch zugesprochen. Für die Öffentlichkeit wird es allerdings keine Möglichkeit geben, an die Detail der Abmachung zu kommen. Die Einsicht durch Samsung muss nämlich vertraulich behandelt werden.

Was sonst noch geschah

Neben den großen Themengebieten gab es noch die ein oder andere alleinstehende Nachricht, die erwähnenswert ist.

Bereits seit Ende Oktober wartet die Apple-Gemeinde auf das Update auf iTunes 11. Nachdem Apple  den Release auf den November verschoben hat, spricht nun viel dafür, dass der Download demnächst zur Verfügung stehen wird.

Während die Allgemeinheit sehnsüchtig die neuen iMac-Modelle erwartet, hat sich ein Apple-Liebhaber in Köln ein besonderes Liebhaberstück gegönnt. Ein Exemplar von Apples erstem Computer, dem Apple I, erzielte bei einer Versteigerung den Rekordpreis von einer halben Millionen Euro.

Und last but not least gibt es noch eine weitere Rekordmeldung: Der iOS App Store verfügt nun über mehr als eine Millionen zugelassene Apps. Auch wenn man bedenkt, dass grob geschätzt 60 % davon ein Dasein als „App-Leichen“ fristen, ist das eine beeindruckende Zahl.

Apfelnews im Sozialen Netz

Das war unser Wochenrückblick für die Woche vom 19. – 25. November. Wie immer möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns für eure Treue zu bedanken. Wir hoffen, euch auch nächste Woche zahlreich willkommen heißen zu können.

Neben unserer Webseite könnt ihr uns auf FacebookGoogle+ und Twitter besuchen. Für Feedback und Anregungen – sei es dort, in den Kommentaren oder via eMail – sind wir stets dankbar.

Apfelnews Wochenrückblick – In Riesenschritten Richtung Weihnachtsgeschäft [iPhone 5, iPad mini, iMac]
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6 Kommentare

  1. Ein netter Rückblick.
    Aber die Samsung Werbung auf Apfelnews ist z.ko….
    Wenn die bleibt, bin ich weg hier. Verschenke dann gerne meine Punkte.

  2. Tatsächlich glaube ich nicht, dass wir die Werbung beeinflussen können. Die kommt von Google-Analytics. Ich empfehle einen Ad-Blocker.

  3. Ich war verwirrt. Die WErbung kommt natürlich nicht von Analytics, sondern ich denke mal von AdSense^^

  4. Uups — Adblocker benutze ich eigentlich — und sorry – ich bin davon ausgegangen, dass ihr euch zum Teil auch mit Werbung finanziert und deshalb Einfluss auf die Einblendungen hättet.

  5. So ganz drin bin ich da nicht. Aber die Teilnahme am AdSense-Programm wirft Gewinn ab, und natürlich trägt das zu unserer Finanzierung bei. Aber soviel ich weiß, hat man bei AdSense auch keinen Einfluss auf die geschaltete Werbung. Da analysiert ein Webcrawler die betreffende Webseite und schaltet kontextbezogene Werbung. Und Werbung für Samsung auf Apfelnews macht für den Webcrawler Sinn. Schließlich berichten wir oft genug von dem Unternehmen.

  6. Hi Alex — danke für die Aufklärung. Finde das schon auch sehr interessant und lehrreich – auch auf andere Bereiche des normalen Joblebens bezogen. *lächel* – da muss ich ja dann doch, trotz Samsung-Werbung bleiben ;-)

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