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Apples Aktionären winkt die Auszahlung eines satten Überschusses

Wie Bloomberg TV in einem Interview mit dem Gamco-Investments-Fondsmanager Howard Ward berichtet, gilt es in Börsenkreisen als nahezu sicher, dass Apple in nächster Zeit offiziell eine Auszahlung seiner Finanzreserven an Investoren zukommen lassen wird. Der Konzern verfügt über eine gewaltige liquide Summe in Höhe von 137 Milliarden US-Dollar. Da ein Anstieg der Aktie zudem zu erwarten ist, sprach Ward im Interview nun auch eine Kaufempfehlung aus.

Der Wert der Apple-Aktie liegt derzeit unter 350 Euro – im Vergleich zum vorangegangenen Jahr ist er um einen markanten Prozentsatz gesunken: Ward bezeichnete sie sogar als „verdammt billig“ und verkündete einen baldigen Anstieg des Kurses. Als Grund führte er Spekulationen darüber an, dass das kalifornische Unternehmen vorhabe, bald mit der Ankündigung an die Öffentlichkeit zu gehen, einen Teil seiner Geldreserven an die Aktionäre auszuzahlen – und zwar im Laufe des kommenden Monats. Dies soll primär dazu dienen, den stetig fallenden Aktienkurs vor einem weiteren Verlust zu bewahren und eine Trendwende einzuleiten.

Investoren wollen beteiligt werden

Dieser aktuellen Spekulation war eine Forderung von David Einhorn, einem bekannten Manager für Hedgefonds, vorausgegangen, Apple solle zur Kurskorrektur eben diese gesammelten Reserven an die Shareholder ausschütten mittels Vorzugsaktien im Gesamtwert von 50 Milliarden US-Dollar und mit einer gesicherten Dividende von vier Prozent jährlich.

Schon Tim Cook hatte vor einiger Zeit über Beratungen bei Apple verlauten lassen, das Unternehmen könnte Teile seiner Cashbestände an die Aktionäre weitergeben, da das verfügbare Geld weitaus mehr ist, als der Konzern für seine operativen Geschäfte brauche. Die anhaltende Wertminderung der Aktie konnte Apple letzte Woche zeitweilig stoppen. Allerdings steht diese Tendenz durch Gerüchte über notwendige Produktionseinschränkungen des iPhone 5 und der iPads erneut auf der Waage. Insofern wäre die von Ward prognostizierte Ankündigung ein schwergewichtiges Zeichen für die Zukunft der Apple-Aktie und vor allem die Anleger.

Apples Aktionären winkt die Auszahlung eines satten Überschusses
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7 Kommentare

  1. Hoffentlich machen die diesen Riesenfehler nicht!!!
    Steve wird sich im Grabe umdrehen!!!

  2. Jawoll- Tim — schmeiß die Kohle zum Fenster raus und den Aktionären in den Allerwertesten. Schmeiß alles um, was sich jahrelang unter Steve bewährt hat. Wirst schon sehen wo Apple mit deiner Strategie in 2-3 Jahren steht – solange hält vielleicht noch der Vorsprung den dir Steve verschafft hat.

  3. ich bin auch völlig gegen diese auszahlungen, sollte auch das letzte mal gewesen sein, hoffen wir es mal. die anleger werden so oder so ihr gewinn daraus ziehen, durch den verkauf ihrer wertpapiere.

  4. Aktien sind und bleiben Anteile an Gewinn eines Unternehmens. die besagten 137MRD sind eh nicht auf einen Konto sondern über verschiedenste, länder übergreifende Funktionen darzustellen, siehe SEC Filling von apple. Dieser Überschuss kann und muss zu einem grad als Eigenkapital zur Bewältigung operativer Geschehnisse: zuliefer teile, Produktions- und Verkaufskosten, Gehälter etc immer gehalten werden.
    dennoch ist und bleibt eine Aktie der Anteil an dem Gewinn eines Unternehmens. steigt die Aktie wie in den letzten 36 Monaten so immens hat der Aktionär drei Gewinne:
    – verkaufsgewinn bei apple immerhin 1000% in den letzten 36 Monaten
    – Dividende Quartals Gewinn Anteil
    – er kann auf den Ausgang einer Aktie spekulieren Hedge Fond, d.h. spekuliert er auf das sinken der apple Aktie hat er richtig Reibach gemacht:)

    das ausschütten der Gewinne ist ein muss. egal in mit oder ohne Steve Jobs.

  5. Dieses Muss hat aber bei Steve über Jahre keine Bedeutung gehabt. Er hat’s nicht getan und die Aktionäre haben das brav hingenommen. Aber TC leidet ja wohl unter einer Profilneurose die ihn zwingt alles komplett anders zu machen wie Steve und dafür wird er, und damit leider Apple die Quittung kriegen. Aber dann hat TC ja seine Schäfchen im Trockenen und nach ihm die Sintflut. Schade, er war wohl die größte Fehlentscheidung von Steve.

  6. @Mcaffee-> Abwarten, Fehlentscheidungen gab es auch unter Jobs!!
    – antenna gate ip4
    – Lisa ( Googeln mal nach apple Lisa)
    – den Streit mit google ( thermonuklear )
    Es gibt bei Leibe keine iternas die belegen das TC das ist was du sagst. Es klingt in meinen Ohren nach
    Bildzeitungs Meinung die nur bis zum nächsten Tag genug Substanz hat…

    TC führt das Unternhemen nun schon seit drei Jahren!!! Nicht vergessen bitte SJ war lange sehr krank

  7. @noname:
    Fehlentscheidungen unter Jobs? – Ja klar, war ja kein Gott der unfehlbar wäre und TC ist der Beweis, dass auch Steve Fehler gemacht hat. Bis auf den mit TC waren die nur nicht so folgenschwer, wie das Verpulvern des Firmensilbers und Entlassung von Mitarbeitern die zu sehr Jobs-geprägt sind. (Forstall)

    Antennen Gate IP4 — heiß diskutiert und mehrfach widerlegt. Selbst nie gehabt, aber da weiß ich schon, dass ich wohl immer die Wundergeräte bekomme, die die Medienwirksamen Fehler nicht aufweisen.

    Lisa o.k. – da müßte ich wohl noch etwas mehr recherchieren und liegt lange vor meiner Apple-Zeit
    und der Streit mit Google bzw. Steve´s thermonukleare Ziele, waren vielleicht nicht grad diplomatisch ausgedrückt (das war Steve aber nie – diplomatisch) sondern offener Ausdruck seines Vorhabens. Dieses Vorhaben sehe ich aber als alles andere, denn als falsch an. Und ich bin überzeugt, dass Steve diesen Kampf auch gewonnen hätte. TC dagegen auf keinen Fall.
    Ja Steve war lange krank und TC hat ihn würdig vertreten — dennoch dürfte er sich viele Dinge nicht getraut haben, solange Steve lebte und dem widersprechen konnte. Jetzt hat er freie Hand und seine Ergebnisse sind nicht grad der Brüller. (Meine ich übrigens nicht erst seit 24 Stunden, sondern seit mindestens 12 Monaten)

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