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Apfelnews Wochenrückblick – Neues vom iPhone 6 und Altes vom iPhone 5s

In dieser Woche ist die Bezeichnung Wochenrückblick wieder einmal etwas irreführend, denn genau genommen wollen wir heute auf zwei Wochen in der News-Welt rund um unser aller Lieblingsfirma aus Cupertino zurückblicken. Etwa ein halbes Jahr dürfte es noch dauern, bis Apple-Fans sich über ein neues iPhone freuen dürfen. Oder auch mehrere neue iPhones? Es wird ja spekuliert, dass Apple in diesem Jahr die iPhone-Produktlinie weiter aufbrechen und mehrere Optionen mit unterschiedlichen Displaygrößen anbieten wird. Ein Gerücht, das nicht bei jedem auf Gegenliebe stößt. Außerdem wollen wir uns diese Woche etwas ausführlicher um das iPhone 5c kümmern. Der kleine Bruder des iPhone 5s hat wohl nicht den Erfolg gebracht, den man sich in Cupertino gewünscht hätte. Aber natürlich gab es in den letzten zwei Wochen auch andere Themen als das iPhone.

iPhone 6

Wie in jedem Jahr wird es auch dieses Jahr wahrscheinlich noch bis September dauern, bis wir neue iPhone-Modelle in der Hand halten können. Zwar existiert ein Bericht, nach dem das neue iPhone bereits im Juli vorgestellt werden könnte, dieser darf aber ruhigen Gewissens zumindest bezweifelt werden.

Etwa ein halbes Jahr vor der Vorstellung der nächsten iPhone-Generation befinden wir uns nun in der Zeit, in der die ersten Leaks auftauchen. So etwa dieses Foto, das angeblich das Display des iPhone 6 zeigt. Auch hier sind gesunde Zweifel angebracht. Zwar wäre ein randloses Display durchaus ein wünschenswertes Feature, aber allein die Displaygröße sowie die etwas ungewöhnliche Positionierung des Homebutton lässt an der Echtheit des Fotos zweifeln.

Doch was erwartet uns denn nun für das iPhone 6 (oder wie auch immer es heißen wird)? Wie immer wissen wir nichts Definitives, und werden auch bis zur Keynote mehr oder weniger im Dunklen stochern. Allerdings gibt es ernstzunehmende Gerüchte, nach denen Apple die Displaygröße des iPhones erweitern wird. Erst kürzlich hieß es, dass Apple vermehrt Personal in Asien rekrutiert, um sich auf die Produktion von größeren iPhones vorzubereiten. Die Rede ist von einem Display zwischen 4,7 und 6 Zoll. Daneben gibt es Spekulationen darüber, dass Apple dann ein weiteres iPhone-Modell mit dem “kleinen” Display des iPhone 5s im Lineup behalten wird.

Das wilde Spekulieren vor der Vorstellung neuer Apple-Produkte ist ja nun wahrlich nichts neues mehr. Man darf aber nicht vergessen, dass die Features der kommenden iPhones im Vorfeld zunehmend genauer vorausgesagt wurden. Je näher die Keynote kommt, desto ernster sollte man die Gerüchte nehmen. Zumindest diejenigen, die sich regelmäßig wiederholen.

Fraglich erscheint weiterhin, ob Apple plant, das iPhone 5c fortzusetzen. Das Plastik-iPhone war scheinbar nicht gerade ein Verkaufsschlager – doch dazu gleich mehr. Zumindest existiert nun ein Mockup des iPhone 6c, das ein 4,7 Zoll großes Edge-to-Edge-Display zeigt.

iPhone 5c und iPhone 5s

Kommen wir nun noch einmal etwas ausführlicher auf das iPhone 5c zu sprechen. Das iPhone aus Plastik wurde zusammen mit dem iPhone 5s vorgestellt und geriet recht schnell in die Kritik. Kritisiert wurde weniger die Tatsache, dass Apple nun auch auf Plastik als Material gesetzt hat – wer das iPhone 5c einmal in der Hand gehalten hat, der wird bestätigen können, dass es sich durchaus wertig anfühlt. Vielmehr war das Ziel der Kritik die Tatsache, dass Apple mit dem iPhone 5c essentiell Technik vom letzten Jahr in einer neuen Hülle zu einem zu hohen Preis verkauft.

Trotz der Kritik hat das iPhone 5c den ein oder anderen Käufer gefunden. Allerdings nicht so viele, wie man sich wohl in Cupertino gewünscht hätte. Nach – von Apples Seite wie immer nicht bestätigten – mehreren Berichten sitzt Apple momentan auf 3 Millionen noch nicht verkauften Einheiten des iPhone 5c. Angeblich ist die Nachfrage so gering, das die Produktion inzwischen eingestellt wurde.

Über die Gründe für die geringe Nachfrage wurde zur Genüge spekuliert. Das iPhone 5c ist nur 100 Euro günstiger als das iPhone 5s mit 16 GB, und viele Käufer sind bereit, diesen Aufpreis für das hochwertigere iPhone 5s zu zahlen, zumal das iPhone 5c technisch stark an das iPhone 5 erinnert. Hinzu kommt die Farbgestaltung des iPhone 5c als neuer Faktor. Laut dem Analysten Gene Munster sind viele Kunden unzufrieden mit den knalligen Farben des iPhone 5c.

Anlässlich des überschaubaren Erfolges des iPhone 5c stellt sich die Frage, ob Apple es überhaupt mit einem Nachfolger versuchen wird. Auf der anderen Seite gibt es keine wirklich verlässlichen Aussagen über das iPhone 5c, da Apple die iPhone-Verkaufszahlen nicht nach Modellen aufschlüsselt. Apples CEO Tim Cook sagte sogar auf einem kürzlich stattgefundenen Aktionärstreffen zu, dass das iPhone 5c und das iPhone 5s neue Rekorde aufstellen.

Apropos iPhone 5s: Auch über Apples aktuelles Flaggschiff gab es in den vergangenen zwei Wochen einiges zu berichten. Apple hat in einem Supportdokument Details über die Funktionsweise der TouchID veröffentlicht. Aus dem Dokument geht auch einiges über die Sicherheitsvorkehrungen hervor, mit denen Apple den Zugriff auf die im iPhone gespeicherten Fingerabdruckdaten unterbindet. Ob nun Zufall oder nicht, das Timing der Veröffentlichung stimmte. Denn nur kurze Zeit vorher hatte Samsung das Samsung Galaxy S5 vorgestellt, dessen Fingerabdruckscanner von den Android-Entwicklern verwendet werden kann, was neben neuen Möglichkeiten auch neue Herausforderungen für die Systemsicherheit darstellt.

Außerdem tauchte letzte Woche der Bericht eines iPhone-Users auf, dessen iPhone 5s auch nach kompletter Entleerung des Akkus über mehrere Tage weiter ein Bewegungsprofil erstellt hat. Wie man das nun bewerten möchte, sei an dieser Stelle völlig dahingestellt. Auf jeden Fall lässt sich aus dieser Tatsache schließen, wie wenig Energie der M7-Coprozessor, der für solche Aufgaben zuständig ist, tatsächlich verbraucht.

Was das iPhone generell angeht, so lehnte sich letzte Woche ein ehemaliger Apple-Angestellter weit aus dem Fenster, als er behauptete, dass das original iPhone von 2007 “gar kein so großartiges Telefon” sei.

Derweil sieht Apple sich mit immer mehr Beschwerden über die Haltbarkeit der Lightning-Stecker konfrontiert.

iOS

Diese Woche lohnt es sich auch, kurz über iOS zu reden. Vor ein paar Tagen gab es Hinweise darauf, dass das Update auf iOS 7.1 in Kürze verfügbar sein wird. Bisher warten die User aber weiter vergeblich. Mit iOS 7.1 wird wohl auch die Integration von iOS in the car erfolgen, das inzwischen auf den Namen CarPlay hört. Als erstes werden die drei Hersteller Mercedes Benz, Volvo und Ferrari das System unterstützen, weitere renommierte Autohersteller werden folgen.

Außerdem wird iOS 7.1 vor allem für Businesskunden interessant sein. Apple kündigte unlängst an, dass vor allem die Möglichkeiten, als Administrator mehrere iOS-Geräte zu verwalten, drastisch verbessert werden sollen.

Unbeliebt machte Apple sich derweil bei den Usern, als das Unternehmen ankündigte, die eigene Werbeplattform iAd in Zukunft zu erweitern. Konkret geplant ist die Implementierung von Videowerbung in Vollbild.

Im in iOS und OS X integrierten Musikstore iTunes Store möchte Apple weiter mit Exklusivität punkten. Das Unternehmen forderte die Plattenfirmen auf, mehr exklusive Inhalte für die Nutzer von iTunes zur Verfügung zu stellen, ganz nach dem Vorbild der Sängerin Beyoncé im letzten Jahr.

Übrigens, und das nur kurz am Rande, wurde 2013 erstmals mehr Android- als iOS-Geräte verkauft.

iWatch

Ein kurzes Kapital ist auch diese Woche die iWatch wert. Wirklich verlässliche Informationen über eine mögliche Vorstellung der Smartwatch von Apple (geschweige denn über einen Termin) gibt es auch weiterhin nicht. Dafür gibt es zunehmend mehr Konzeptstudien von der iWatch. Dieses hier von dem Designer Gabor Balogh gefällt mir persönlich richtig gut.

Um bei einer Smartwatch nicht zu schnell an die Grenzen der Bedienbarkeit zu stoßen (das gezeigte Konzept zum Beispiel hat kein Touchscreen), plant Apple, dem Sprachassistenten Siri um einige Funktionen zu erweitern. Vor allem soll der Zugriff auf Apps von Drittanbietern ermöglicht werden, und zwar ohne durch den langwierigen Konzept einer direkten Zusammenarbeit mit Apple zu gehen.

Was sonst noch geschah

Apples CFO Peter Oppenheimer hat das Unternehmen nach seiner 18 Jahre andauernden Tätigkeit verlassen. Einige Tage vor dieser Enthüllung wurde bekannt, dass Oppenheimer einen Sitz im Aufsichtsrat von Goldman Sachs erhalten hat. Er möchte sich in Zukunft mehr auf seine Hobbys und seine Familie konzentrieren.

Der Deal zwischen Facebook und WhatsApp ist ja nun schon eine Weile her. Und die Tech-Welt vergisst schnell. Dennoch ist der monetär größte Verkauf der Tech-Geschichte immer noch Gesprächsstoff. In einer interessanten Hintergrundstory wurden die Details über die Verhandlungen analysiert. Das Unternehmen Google stritt derweil ab, jemals ein Angebot für WhatsApp unterbreitet zu haben.

Für Aufsehen sorgte auch der Artikel eines französischen Android-Blogs, der den Android-Chef Sundar Pichai zitierte, der angeblich gesagt hatte, dass die vollständige Sicherheit Androids nicht garantiert werden könne. Wenige Tage später stellte Google das Zitat in den richtigen Kontext. Pichais Aussage wirkt nun nicht mehr ganz so krass.

Sowohl Apple als auch Google stehen momentan unter Druck seitens der EU wegen der In-App-Käufe. Vor allem Kinder (oder besser gesagt deren Eltern) sollen besser vor zu hohen Ausgaben geschützt werden.

Das iPad Air wurde derweil – in Abwesenheit Apples – auf dem Mobile World Congress als das beste Tablet ausgezeichnet.

Apfelnews im Sozialen Netz

Das war unser Wochenrückblick für die letzten zwei Woche. Wir hoffen, die Lektüre hat euch gefallen und würden uns sehr freuen, euch auch in der nächsten Woche wieder häufig und zahlreich auf unserer Seite begrüßen zu können.

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