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iTunes: Sinkende Download-Zahlen unterstreichen Bedarf für On-Demand-Streaming-Service

Als Apple den iTunes Store eröffnete, führte dieser das Unternehmen explosionsartig an die Spitze des Marktes für digitale Musik. Doch die Vormachtstellung wackelt. Die Downloadzahlen sinken beständig, und Apple tut gut daran, über einen eigenen On-Demand-Streaming-Service nachzudenken.

Konkurrenz durch Spotify und andere

Laut der Analystin Kate Huberty (via Fortune) haben die 800 Millionen Accounts im iTunes Store im letzten Quartal 3,29 US-Dollar Umsatz pro Account generiert. Das ist ein Rückgang um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Hauptgrund hierfür dürfte die wachsende Konkurrenz durch Streaming-Services wie Spotify oder Pandora sein.

Hubert berichtet aber weiter, dass am Jahresende die Verkäufe des App Stores das Defizit aufgefangen haben. Und sie führt drei Varianten auf, mit dem Apple aus den 800 Millionen existierenden iTunes-Accounts, die meistens mit Kreditkarten verknüpft sind, profitieren könnte.

Apple kann die iTunes-Accounts auch anders monetisieren

Die erste Möglichkeit liegt auf der Hand: Mit einem eigenen On-Demand-Streaming-Service könnte Apple der Konkurrenz durch Spotify etc. entgegentreten. Laut verschiedenen Spekulationen ist der existierende Beats-Streaming-Service der Hauptgrund hinter der bevorstehenden Übernahme der Firma durch Apple. Ein On-Demand-Streaming-Service – ob nun selber entwickelt oder eingekauft – ist die logische Weiterentwicklung von iTunes Radio.

Aber auch das Thema mobiles Bezahlen birgt viel Potential für Apple. Gerüchte über einen entsprechenden Service von Apple gibt es schon länger, und es wird vermutet, dass Apple mit diesem Dienst auch Umsatz machen möchte. Mögliche Einnahmequellen wären Werbung, Abonnements oder eine Transaktionsgebühr.

Und auch die iWatch, über die schon seit Monaten geredet wird, kann zu neuem Einkommen über die iTunes-Accounts führen. Nach der Markteinführung – wann auch immer es so weit sein wird – könnte Apple zwischen 32 und 58 Millionen Einheiten der Smartwatch in den ersten 12 Monaten verkaufen. 2013 gab jeder User im Durchschnitt 18 Dollar im App Store aus. Wenn die iWatch (konservativ geschätzte) 9 Dollar pro User und Jahr hinzufügen könnte, dann würde dies einem Umsatz von 43- 80 Millionen Dollar im ersten Jahr und 188 – 261 Millionen Dollar im zweiten Jahr bedeuten.

iTunes auf Android verfügbar machen

Der Analyst Horace Dediu von Asymco fügte noch eine vierte Möglichkeit hinzu: In einer offenen Frage an Apples Eddy Cue auf der Re/Code-Konferenz in dieser Woche fragte er: “Apple’s Services revenues are growing remarkably quickly. The number of users is over 800 million. Do you see an opportunity for services to become a more independent business at Apple? In other words, why not bring iTunes to Android?

Das ist wahrlich eine interessante Frage, auch wenn Apple bisher nichts davon hielt, die eigenen Dienste auch für Kunden des Konkurrenzsystems verfügbar zu machen.

 

 

via Apple Insider

 

 

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iTunes: Sinkende Download-Zahlen unterstreichen Bedarf für On-Demand-Streaming-Service
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Ein Kommentar

  1. Vielleicht liegt’s auch am Preis? Wer ladet schon einen Film wenn’s ihn in der Videothek zum halben Preis gibt. Für die verleihpreise kann man sich auch fast ne DVD kaufen.

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