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DisplayPort 1.4-Standard nutzt Kompression für 8K-Video über USB-C

Die VESA hat Version 1.4 des DisplayPort-Standards verabschiedet und will damit höhere Auflösungen für externe Monitore ermöglichen. Mit DisplayPort 1.4 soll 8K bei 60 Hz möglich werden – auch via USB-C.

Die Video Electronics Standards Association (VESA) hat nun den DisplayPort 1.4-Standard verabschiedet. Inhalt des Standards ist verbesserte Video-Qualität und mehr Farben für externe Bildschirme über DisplayPort und USB-C. Um das zu erreichen, bedient man sich eines Tricks, damit Kabel und Anschlüsse unverändert weitergenutzt werden können.

USB-C

Verlustfreie Kompression für höhere Auflösung

Man hat sich dafür entschieden, nicht die Bandbreite für DisplayPort 1.4 zu erhöhen, sondern mit den bereits in älteren Versionen des Standards festgelegten 8,1 GBit/s pro Leitung weiter auszukommen. Um dennoch das Signal in höherer Qualität übertragen zu können, kommt Display Stream Compression 1.2 zum Einsatz. Damit werden die Videosignale verlustfrei komprimiert. Das ermöglicht eine Übertragung von 4K-Inhalten (3840×2160) bei 120 Hz und 8K (7680×4320) bei 60 Hz. Weiterhin wird die Unterstützung für die Ton-Übertragung aufgewertet. In DP 1.4 werden 32 Kanäle bei 1536 kHz Abtastrateunterstützt.

DisplayPort 1.4 wurde damit verabschiedet, noch bevor DisplayPort 1.3 eine nennenswerte Verbreitung erhalten hat. Eigentlich ging man davon aus, dass Intel ab Skylake DP 1.3 unterstützt, allerdings kann der Chip weiterhin nur mit DP 1.2 arbeiten.

DisplayPort 1.4-Standard nutzt Kompression für 8K-Video über USB-C
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