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iOS-Apps müssen ab 1. Mai IPv6-Domains beherrschen

Aufgemerkt, Entwickler: Es gibt wieder Änderungen an den Spielregeln für den App Store. Apps müssen ab 1. Juni 2016 damit zurechtkommen, wenn nur IPv6 zur Verfügung steht. Wie Apple anmerkt, müssen die meisten Entwickler nichts an ihren Apps ändern.

Warum IPv6?

IPv6 ist der Nachfolger von IPv4. Es tut langsam Not, auf IPv6 zu wechseln, da die IP-Adressen, mit denen sich ein Computer im Netzwerk identifizieren lässt, zur Neige gehen. Da das Problem schneller entstand als man es vorgesehen hatte, hatte IPv6 Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. Vor allem Router und Internetprovider taten sich schwer mit dem neuen Standard. In der Übergangszeit laufen IPv4 und IPv6 häufig parallel, wenn überhaupt. Oft genug wird auch nur IPv4 unterstützt.

Apple hat gegenüber seinen Entwicklern nun mitgeteilt, dass Apps ab 1. Juni 2016 damit zurechtkommen müssen, nur mit IPv6 zu arbeiten. Andernfalls werden sie nach diesem Stichtag nicht mehr im App Store zugelassen. Wie Apple anmerkt, werden die meisten Apps nicht verändert werden müssen, da IPv6 bereits von den NSURLSession- und CFNetwork-APIs unterstützt wird.

Werden hingegen APIs verwendet, die speziell für IPv4 sind oder sogar hard-coded IP-Adressen, dann muss der Entwickler das natürlich beheben.

Apple ändert immer mal wieder die Richtlinien für den App Store. Oftmals kann man daraus herauslesen, was in kommenden iOS-Versionen nicht mehr gehen wird, manchmal will Apple damit auch nur alte Zöpfe abschneiden und sicherstellen, dass neue Apps neue verfügbare Technologien unterstützen (beispielsweise Retina-Displays).

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