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iOS 10: Apps ohne 64-Bit-Unterstützung werden mit Warnung geöffnet

Seit 2013 gibt es 64-Bit-Prozessoren in iOS-Geräten, seit vergangenem Jahr müssen Apps auch für diese entwickelt worden sein. Und ab iOS 10 weist das System freundlich, aber bestimmt darauf hin, wenn man eine alte 32-Bit-App starten will – das könne die Performance beeinflussen, heißt es.

64-Bit-Apps

Wer iOS 10 testet und noch alte Apps hat, die seit über einem Jahr keine Updates mehr gesehen haben, bekommt beim Start eine Meldung, die darauf hinweist, dass dem so ist. Konkret heißt es in der Meldung, dass die App noch keine 64-Bit-Unterstützung bietet. Das könne die Gesamt-Performance des Systems beeinflussen.

ios10-32-bit

Seit Juni 2015 ist 64 Bit eine zwingende Voraussetzung, wenn man neue oder aktualisierte Apps in den App Store bringen will. Entwickler müssen dafür in Xcode die „Standard-Architekturen“ auf 32 und 64 Bit setzen. Der Compiler baut dann eine App, die beide Codes beinhaltet und iOS führt den am besten geeigneten Code aus – ähnlich wie bei Universal Binaries, die Apple in der Übergangszeit zwischen PowerPC- und Intel-Macs verwendete.

Interessant an der Meldung ist, dass Apple zwar momentan nur noch Geräte verkauft, die 64 Bit beherrschen, iOS 10 aber auch für iPhones und iPads erscheint, die nur 32-Bit-Prozessoren enthalten. Das betrifft das iPhone 5, 5c sowie das iPad der 4. Generation. Man kann aus der Fehlermeldung schlussfolgern, dass Apple irgendwann plant, den App-Support für 32-Bit-Apps einzustellen.

(via)

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