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Fehler 53: Klage wegen ausgetauschten Home-Buttons wird fallengelassen

Wer Probleme mit dem Touch-ID-Home-Button hat und das nicht bei Apple beheben ließ, hat Anfang des Jahres sein blaues Wunder erlebt. Mit dem „Fehler 53“ machte ein iOS-Update das iPhone unbrauchbar. Zwar hat Apple das inzwischen behoben, aber die Klage dazu gab es trotzdem – bis jetzt.

Gericht entscheidet für Apple

Seit Februar gab es Berichte darüber, dass „unsachgemäß“ durchgeführte Reparaturen des Home-Buttons mit Touch ID dazu führen, dass Apple die betroffenen Geräte aus dem Verkehr zieht. iTunes warf den Fehler 53 und machte aus dem iPhone einen teuren Briefbeschwerer. Man kann nun so argumentieren, dass via Touch ID sensible Informationen ausgelesen werden – der Fingerabdruck wird schließlich nicht nur zum Entsperren, sondern auch zum Bezahlen mit Apple Pay genutzt. Aber Apple ruderte zurück und erklärte, dass es sich um einen Fehler handle. Der Fehler 53 sollte eigentlich nur bei der Produktion geworfen werden, nicht beim Kunden.

Eine Klage gab es trotzdem. Der Vorwurf lautete, dass Apple seine Produkte falsch bewarb und Kunden nicht davor gewarnt hat, dass eine Reparatur durch Dritte das Gerät außer Gefecht setzen kann. Im Mai hatte Apple einen Antrag auf Ablehnung der Klage gestellt.

Der zuständige Richter hat diesem Antrag nun stattgegeben. Die Begründung lautet, dass es den Klägern weder gelungen ist, zu beweisen, dass der Fehler einen Datenverlust verursachte, noch dass Apple vor der Klage von dem Problem wusste.

(via)

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