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iPhone lädt zu schnell: Apple und andere Firmen mit Patentklage

Offenbar lädt das iPhone seinen Akku zu schnell auf. Das ist Somaltus ein Dorn im Auge, weshalb das Unternehmen unter anderem Apple nun verklagt hat. Das betroffene Patent beschreibt Möglichkeiten, wie sich ein Akku selbstständig pflegen kann, wozu auch die Schnellladefunktion (bis 80%) zählt.

Große Klage

Mac Rumors berichtet über eine neue Patentklage, der sich Apple und weitere Hersteller wie Asus, Lenovo, Samsung, Sony und Toshiba, stellen muss. Es geht um das US-Patent 7.657.386, das beschreibt, wie ein in einem Gerät verbauter Akku sich selbst warten kann. Das Patent wurde 2010 beantragt und 2012 akzeptiert.

Konkret geht es Somaltus um das iPhone 6s und dessen Schnellladefunktion. Der Akku hat eine Elektronik, die mit dem Prozessor kommuniziert und so die Ladeelektronik steuert. So wird beispielsweise erreicht, dass sich das iPhone bis zu einer Ladung von 80% schnell auflädt. Die letzten 20% dauern wesentlich länger. Dies wird getan, um den Akku zu schonen und damit seine Lebenserwartung zu steigern.

Die Klage verlangt einen nicht näher spezifizierten Schadenersatz, alternativ Lizenzabgaben für jedes verkaufte Gerät. Somaltus gilt als Patentroll, denn wie Mac Rumors zusammenfasst, gibt es anscheinend keine Produkte oder Dienstleistungen, die das Unternehmen anbietet, insofern ist anzunehmen, dass der Geschäftszweck darin besteht, Patente zu beantragen (oder zu kaufen) und dann auf die Suche nach Verletzungen zu gehen.

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