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Pokémon GO: Satire-Magazin sorgt für schlechte Bewertungen

Das Spiel Pokémon GO ist nun schon seit einiger Zeit für Android und iOS zu haben und schickt eifrige Pokémon-Trainer an die frische Luft. Daraus müsste sich doch etwas machen lassen – dachte die Satire-Webseite „Der Postillon“ und schrieb darüber, dass das Spiel ab August kostenpflichtig wird. Und das sorgte für schlechte Bewertungen.

Ein bisschen Spaß muss sein

Der Postillon, der nach eigenen Angaben „ehrliche Nachrichten“ seit 1845 schreibt, hat am Mittwoch einen Artikel veröffentlicht, in dem er berichtet, dass Pokémon GO ab 6. August kostenpflichtig wird und fortan als Abo-Modell verkauft wird. Der Preis dafür soll bei 14,99 Dollar bzw. 12,99 Euro im Monat liegen. Dass die App derzeit kostenlos ist, sei ein Geschenk der Entwickler an die Fans.

Auch wenn die Aufmachung der Webseite relativ seriös zu sein scheint, handelt es sich dennoch um Satire. Man könnte meinen, das sollte auch schon seit Längerem bekannt sein – aber offenbar ist dem nicht unbedingt so. Denn bei Twitter macht man sich schon über die Bewertungen lustig, die Pokémon GO seither bekommt.

Selbstverständlich ist nicht damit zu rechnen, dass Pokémon GO kostenpflichtig wird. Mit dem bisherigen Geschäftsmodell, bei dem das Spiel selber kostenlos ist, aber gegen echtes Geld sog. „PokéMünzen“ gekauft werden können, haben alle Beteiligten ob des Hypes schon hervorragend verdient. Die Nintendo-Aktie war zeitweise mehr als doppelt so viel wert als vor der Veröffentlichung des Spiels.

Wer auch Pokémon im Park suchen will, kann das Spiel kostenlos im App Store oder bei Google Play herunterladen und sein Glück versuchen, der beste Trainer zu werden. Falls die Server laufen, natürlich.

Pokémon GO: Satire-Magazin sorgt für schlechte Bewertungen
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