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Apple-PR: „Ein Viertklässler soll es verstehen können“

Ein ehemaliger Mitarbeiter des PR-Teams von Apple hat sich erstaunlich offen über die Praktiken der Public Relations in einem Interview geäußert. Dabei ging es z.B. um Regeln des Konzerns im Umgang mit Journalisten.

Cameron Craig war über viele Jahre hinweg in Apples PR-Team tätig. Von 1997 an, als Steve Jobs gerade zu Apple zurückgekehrt war, hat Craig im PR-Team mitgearbeitet. Zunächst von Singapur aus, dann direkt aus dem Hauptquatier in Cupertino.

Craig zufolge lautet die wichtigste Regel bei Apples PR-Arbeit: Benutze eine einfache Sprache. Ein Viertklässler soll in der Lage sein, Pressemitteilungen des Unternehmens zu verstehen. Auf Fachbegriffe soll so gut es geht verzichtet werden. Dem Ex-Mitarbeiter zufolge hat Steve Jobs jede PR-Mitteilung selbst auf Tech-Jargon hin untersucht.

Eine weitere Devise: Weniger ist mehr. Statt Journalisten ständig mit neuen PR-Meldungen zu nerven, soll sich Apple auf das Nötigste konzentrieren. Falls dann doch eine PR-Mittelung an die Journalisten geht, wissen die, dass es sich um etwas Großes handelt.

Apple soll zudem Pressevertreter immer wieder einladen, die Produkte selbst vor Ort zu testen. Nur so können sie die Leserschaft „angemessen“ über neue Produkte informieren. Cameron Craig zufolge hat Apple gerade in der Anfangszeit nur zu wenigen Journalisten Kontakt aufgebaut. Eine lange Listen an Medienvertretern habe es früher z.B. nicht gegeben.

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