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Steuerstreit: Keine Ermittlungen in Deutschland

Apple hat in Deutschland keine Ermittlungen im Steuerstreit mit der Europäischen Union zu befürchten. Nach Angaben deutscher Politiker gibt es keine Aussicht auf Mehreinnahmen – und das obwohl der deutsche Ableger kuriose Geschäftszahlen vorgelegt hat.

In Deutschland wäre das Bundesland Hessen für etwaige Ermittlungen gegen Apple verantwortlich, da das Unternehmen Apple Retail Germany B.V. & Co. KG dort seinen Sitz hat. Seit 2010 ist der deutsche Ableger in Hessen tätig, zuvor war die Zentrale in Bayern.

Offiziellen Angaben von Apple Retail Germany hat das Unternehmen in den vergangenen sechs Jahren bei einem Umsatz von 1,6 Milliarden Euro einen Verlust von drei Millionen Euro gemacht. Erst seit 2013 wurde ein Gewinn gemacht, der mit insgesamt drei Millionen Euro hierzulande versteuert wurde.

Keine Mehreinnahmen in Sicht

Eigentlich müssten bei den vorgelegten Zahlen die Alarmglocken im Finanzamt angehen. Nach Angabe des hessischen Finanzministers Thomas Schäfer von der CDU ist das aber nicht der Fall. Es sind keine Ermittlungen gegen Apple eingeleitet worden – und auch in Zukunft stehen die Chancen dafür schlecht. Weder er noch sein Bundeskollege und Parteifreund Wolfgang Schäuble planen Steuerermittlungen gegen Apple, wie es zuletzt in vielen deutschen Medien gefordert wurde.

Bei Spiegel Online und der Süddeutschen Zeitung war in den Leitartikeln sogar die Forderung nach Razzien bei Apple Retail Germany laut geworden. Schäfer und Schäuble hingegen sind davon überzeugt, dass es von Apple keine Mehreinnahmen für den deutschen Staat geben wird.

Quelle: golem.de

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