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Ballmer: Das iPhone hatte ein innovatives Geschäftsmodell

Bei Microsoft hat Steve Ballmer nun nichts mehr zu melden. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht hin und wieder einmal zum Interview zitiert wird. So geschehen im Fall von Bloomberg. Darin gab er an, dass das iPhone nicht so lächerlich war, wie er zunächst annahm.

Ballmer lacht das iPhone aus

Vor beinahe 10 Jahren hat Steve Ballmer, nach der Vorstellung des iPhone, selbiges ausgelacht. Es sei zu teuer, für Geschäftskunden wegen der fehlenden Tastatur uninteressant und Microsoft sei gut im Sattel, während Apple erst einmal im Smartphone-Geschäft ankommen müsse. Nun. 9 Jahre später, fährt Apple die Gewinne ein und Microsoft hat bei Smartphones so gut wie überhaupt nichts mehr zu melden.

Das sah mittlerweile auch Ballmer ein und erläuterte, dass Apple mit dem iPhone einen innovativen und vor allem richtigen Weg eingeschlagen hätte. Das ändere zwar nichts daran, dass das Gerät seinerzeit viel zu teuer gewesen sei, aber die Idee, den Kunden via Mobilfunkrechnung dafür zahlen zu lassen, sei genial gewesen.

Überhaupt gibt Ballmer zu bedenken, dass Microsoft das Hardware-Geschäft lange Zeit falsch eingeschätzt habe. Man ging damals davon aus, dass die mobilen Geräte ähnlich funktionieren wie der PC-Markt: Ein Hersteller kümmert sich um die Hardware und Microsoft um die Software. Das funktionierte jedoch nicht so gut.

Als Ballmer dann entschied, ins Hardware-Geschäft einzusteigen, hatte er es zudem schwer vor dem Aufsichtsrat und mit Bill Gates. Gates vertrat nämlich ebenfalls vehement die Meinung, dass Microsoft nichts im Hardware-Geschäft zu suchen hätte.

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