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Apple Watch: Steuerprobleme in Großbritannien

Über das Thema Apple und Steuern könnte man mittlerweile auch ganze Bücher schreiben. Nach den Streitigkeiten in Irland um Steuerermäßigungen in Milliardenhöhe kommt nun ein weiteres Problem auf den Konzern zu, bei dem es um die Apple Watch und mögliche Einfuhrsteuern in Großbritannien geht.

Der britischen Steuerbehörde HM Revenue & Customs zufolge bestehen die Armbänder der Apple Watch aus Kunststoff und sind kein eigenständiges elektronisches Produkt. Dementsprechend fällt eine Steuer von 6,5 Prozent an, wenn die Armbänder nach Großbritannien importiert werden. Apple sieht die Sache etwas anders.

Apple argumentiert, dass die Armbänder ein „integraler Bestandteil“ eines elektronischen Produkts seien und nach gültigen Gesetzen entsprechend keine Einfuhrsteuer abzuführen ist. Ohne die Armbänder könne die Apple Watch ihrer Funkion nicht wie geplant nachgehen. Die „vorgesehen Rolle“ der Apple Watch kann ohne Armband nicht erfüllt werden, argumentiert der Konzern weiter. Damit nicht genug: Falls die Steuerbehörde HM Revenue & Customs bei ihrer Meinung bleibt, wäre der ganze Markt rund um Wearables in Gefahr.

Der Streit ist nun vor Gericht gelandet. Ein Urteil steht noch aus.

Mittlerweile ist die Apple Watch in der Series 2 erhältlich und kostet offiziell 419 Euro. Daneben gibt es exklusive Editionen zum Beispiel von Hermes und Apple selbst. Hier werden 1349 Euro bzw. 1449 Euro fällig.

Quelle: heise online

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