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YouTuber bastelt iPhone 6s in China für 300 Dollar

Scotty Allen von Strange Parts ist nach Shenzhen gereist, um dort ein iPhone 6s aus Einzelteilen nachzubauen. Am Ende kam ein funktionierendes Gerät heraus, für das er umgerechnet 300 Dollar ausgegeben hat. In den USA würde das Smartphone derzeit doppelt so viel kosten.

Es ist also durchaus möglich, weniger für ein iPhone zu bezahlen – wenn man es nicht ganz so genau nimmt in Sachen Originalteile und sich dazu noch in China aufhält. Bedingt durch den kauf spezieller Werkzeuge und fehlerhafter Komponenten hat sich der Preis letztendlich auf 1000 Dollar erhöht. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Hier gibt es das volle Video von Scotty, welches das Abenteuer von Anfang bis Ende zeigt:

Akku für fünf Dollar gekauft

Teilweise hat Scotty auch Probleme gehabt, iPhone-6s-Komponenten überhaupt zu erhalten. Erstaunlich billig war übrigens die Batterie: Allen zahlte nur umgerechnet 5 Dollar. Allerdings habe er “keine Ahnung, ob sie echt ist” – das könnte sich im Realbetrieb des Bastelgeräts noch als Problem erweisen.

Schnell aufgegeben hat er auch die Idee, die Hauptplatine selbst zusammenzulöten, wegen Apples Secure Enclave, die unter anderem den Fingerabdrucksensor Touch ID schützt. Daher erwarb er eine Hauptplatine, an der der Touch-ID-Sensor bereits hing – sie stammte aus einem Recycling-Gerät. Beim iPhone 7 können ausgetauschte Home-Knöpfe Funktionen lahmlegen.

Insgesamt eine schöne Fallstudie, die zudem einen interessanten Einblick in das globale Wirtschaftssystem gibt.

Quelle: strangeparts.com

YouTuber bastelt iPhone 6s in China für 300 Dollar
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Ein Kommentar

  1. Soso, es wurden also Komponenten aus iPhones zusammengeschraubt und mit einem Billigakku versehen. Und Ihr staunt nun über diese “Bastelei”? Sowas machen viele der Handyschraubläden in Deutschland schon lange und müssen dazu nichtmal nach China reisen.

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