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Doch nicht Apple: Toshiba verkauft wohl an Bain Capital

Das Tauziehen um die Chipssparte von Toshiba zieht sich bereits seit längerem hin. Bislang gab es drei Interessenten für die Sparte, mit der Toshiba immerhin ein Viertel seines Jahresumsatzes macht. Nun gab das japanische Traditionsunternehmen bekannt, man habe eine Vereinbarung mit der Gruppe um Hynix unterzeichnet. Das Konsortium wird von dem US-Finanzinvestor Bain Capital angeführt. Auch zwei japanische Unternehmen gehören dazu.

Ein Insider bezifferte das neue Angebot der Nachrichtenagentur Reuters zufolge auf 22,3 Milliarden Dollar. In früheren Schätzungen war von einem Volumen von rund 18 Milliarden Dollar für das Geschäft die Rede gewesen. Ziel der Vereinbarung von dieser Woche sei, einen Vertrag noch bis Ende September unter Dach und Fach zu bekommen, teilte Toshiba am Mittwoch mit.
Western Digital bleibt hart

Kein Abkommen mit Western Digital

Das unterzeichnete Memorandum schließe allerdings nicht Gespräche mit anderen Bietern aus. Toshiba hatte zunächst angestrebt, bis zu diesem Mittwoch ein Abkommen mit seinem US-Partner Western Digital zu erzielen, mit dem Toshiba das wichtigste Chip-Werk betreibt. Insidern zufolge konnten aber die bestehenden Differenzen nicht überwunden werden.
Western Digital betonte umgehend, man werde am eigenen Angebot festhalten. Medienberichten zufolge hat sich Western Digital an die Justiz gewandt, um den Verkauf an Dritte zu verhindern. Neben den Konsortien um Bain und Western Digital gehört zu den Kaufinteressenten auch der taiwanische Elektronik-Konzern Foxconn.

Quelle: manager magazin

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