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iPhone X: Face ID mit neuer 3D-Maske erneut überlistet

Sicherheitsforscher haben eine Maske entwickelt, mit der es ohne Weiteres möglich sein soll, die Gesichtserkennung des iPhone X zu überlisten.

Equipment im Wert von 200 Dollar, ein spezieller 3D-Drucker und einige Fotos – mehr braucht es vietnamesischen Sicherheitsforschern der Firma Bkav zufolge nicht, um die Gesichtserkennung des iPhone X auszuhebeln. In einem Video haben die Forscher einen erfolgreichen Angriff demonstriert: Nachdem ein neues Gesichts angelernt wurde, konnte die Maske das iPhone X tatsächlich im ersten Anlauf entsperren. Laut Apple soll es eigentlich nicht möglich sein, die Gesichtserkennung Face ID per Foto oder Maske auszutricksen.

Die fragliche Maske – ihre Entwickler nennen sie einen “künstlichen Zwilling” – wird aus Steinmehl gefertigt, anschließend werden speziell präparierte Fotos der Augen aufgeklebt. Diese Bilder der Zielperson müssen zunächst aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen werden.

Maske keine Universal-Lösung

Bei der neuen Maske handelt es sich inzwischen bereits um das zweite Modell von Bkav – die erste Version wurde Mitte November präsentiert. Damals war aber noch ein mehrstündiger Prozess des Anlernens nötig, damit die Maske ein iPhone X tatsächlich erfolgreich entsperren konnte. Dieser Aufwand soll mit der neuen Version der Maske entfallen.

Unterm Strich ist die neue Maske von Bkav allerdings keine Universal-Lösung, mit der sich beliebige iPhones entsperren lassen. Damit sie erfolgreich ist, müssen zunächst passende Fotos aufgenommen werden. Laut Bkav kann das zum Beispiel mit mehreren Kameras erfolgen, wenn das Opfer einen Raum betritt. In der Praxis dürfte ein derartiger Angriff aber nicht immer ohne Weiteres möglich sein.

iPhone X: Face ID mit neuer 3D-Maske erneut überlistet
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Ein Kommentar

  1. Solange es nur eine einzige Firma weltweit gibt, die behauptet, das zu können ist es für mich ein unglaubwürdiges Gerücht. Egal, ob es ihnen zweimal gelungen ist. Wird vielleicht auch nur ein Marketing-Trick sein, um glaubwürdiger zu erscheinen.

    Klopp diese Nachricht in die Tonne!

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