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macOS Catalina ist da: Das müsst ihr über das Update wissen

Vor wenigen Augenblicken hat Apple das langersehnte Update auf macOS Catalina freigegeben und zum Download bereit gestellt. Dieses gilt es allerdings mit etwas Vorsicht zu genießen. Wer von Euch den Mac dringend zum Arbeiten benötigt, sollte noch etwas warten. 

Der heutige Release ist nicht ganz so überraschend da Cupertino erst am vergangenen Freitag die Golden Masterversion von macOS Catalina als Public Beta veröffentlichte und damit insgesamt 10 Testversionen abschloss.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wie bei jedem Major-Release sollte man auf Nummer sicher gehen und vor dem Update noch ein aktuelles Backup über Time Machine erstellen, denn es kann immer mal etwas schiefgehen. Für macOS Catalina gilt dies insbesondere dadurch, dass nun endgültig Schluss mit 32-bit-Apps ist. 

Davon betroffen sind beispielsweise Adobe Photoshop C5 und Adobe Photoshop C6 aber auch diverse Spiele die über den Dienst Steam installiert wurden. Wer diese zwingend benötigt, sollte mit dem Update noch warten und sich in der Zwischenzeit nach Alternativen umschauen. 

Installation von macOS Catalina

Dieses Jahr geht Apple nicht den üblichen Weg über den Mac App Store für das neue Betriebssystem, sondern bietet dieses über die Softwareaktualisierung in den Systemeinstellungen an. Das ist etwas suboptimal gelöst, da zeitgleich noch ein Update auf Safari 13.0.2 verfügbar ist. Wer also das neue macOS noch nicht installieren will, sollte sorgfältig agieren und an das Backup denken.

Der Download ist mit etwas über 8 GB vergleichsweise groß, wobei die Server von Apple erstaunlich stabil laufen. Der Download sollte also in knapp 20 Minuten bei stabiler Internetverbindung erledigt sein.

Ein Schlachtschiff dankt ab

Wie bereits bei uns immer mal wieder thematisiert stellt Apple das alte Schlachtschiff iTunes endgültig ein. Zuletzt – so beweglich wie ein alter Öltanker – war iTunes einfach nicht mehr den modernen Anforderungen gewachsen und wird wie unter iOS mithilfe von drei Apps ersetzt: Apple TV, Music und Podcasts. Lediglich der iTunes Store weckt noch etwas Nostalgie. Die vorhandenen Playlisten sowie die Verwaltung von iPhone, iPad und iPod ist in den Finder gewandert. 

Highlights von macOS Catalina

Erstens dürfen wir hier die neue Funktion Sidecar nennen (die Apple auf Mac-Modelle ab 2016 oder neuer begrenzt, hat mit denen sich ein aktuelles iPad (iOS 13 ist die Voraussetzung) als externes Display nutzen lässt. Dabei wird sogar der Apple Pencil unterstützt und das iPad wird zu einem Zeichentablet. 

Mit Screentime portiert Apple eine weitere, bekannte Funktion von iOS auf den Mac. Nämlich dafür, dass ihr auch dort einen genauen Überblick darüber bekommt, wieviel Zeit und in welchen Apps ihr diese verdaddelt. Damit geht Catalyst als neues Framework hervor, womit Apple eine einheitlichere Entwicklungsumgebung schaffen will, damit Entwickler ihre Apps nicht mehr für iOS, macOS und iPadOS getrennt entwickeln müssen. 

Erste Meinung zu macOS Catalina?

Unter diesem Artikel sammeln wir wieder eure Erfahrungen, die ihr mit macOS Catalina macht. Wie läuft das neue System auf eurem Mac? Welche Probleme treten vielleicht schon oder noch auf?

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