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MetaWatch Frame Smartwatch: Die schicke iPhone-Verlängerung im Test

Während Apples iWatch noch auf sich warten lässt, haben wir uns die MetaWatch einmal genauer angeschaut. Diese sinnvolle Smartphone-Erweiterung sieht nicht nur schick aus, sondern überzeugt zudem mit tollen Alltagstauglichen Features. Mit dem iPhone verbunden bekommt man alle wichtigen Informationen wie den Wetterstatus, Termine und eingehende Nachrichten auf das Uhren-Display. Wie lange der Akku durchhält, über welche Funktionen die MetaWatch noch verfügt und wie das langfristige Einsatzspektrum aussieht, erfahrt ihr im folgenden Beitrag.

MetaWatch 1

Die MetaWatch Frame im Test

Bevor wir mit den eigentlichen Schilderungen unseres Tests der MetaWatch beginnen, wollen wir zunächst die beiden MetaWatch Modelle kurz vorstellen. Ihr habt richtig gelesen, es gibt gleich zwei Modelle der MetaWatch Smartwatch. Zum einen dient die MetaWatch Strata (Preis: 139,00 Euro bei Amazon) als Einstiegsmodell und verfügt über ein Kunststoffgehäuse und einem Armand aus Kunstleder. Die MetaWatch Frame (Preis: 199 Euro bei Amazon) kostet 60 Euro mehr und wirkt etwas edler als das Strata Modell. Das liegt unter anderem an dem Armand aus Echtleder sowie an dem Edelstahlgehäuse. Unter der Haube dürften die beiden Smartwatches allerdings identisch sein. Auch die Features sind vergleichbar.

Wir durften das Modell MetaWatch Frame testen, so dass wir euch diese Smartwatch nun einmal näher vorstellen können. Zunächst einmal kann festgehalten werden, dass die Verpackung, in der die MetaWatch geliefert wird, durchaus ansprechend ist. Sobald die Schachtel geöffnet wurde, erblickt man zunächst die MetaWatch. Neben dem schützenden Schaumstoff befindet sich dann eine Schachtel mit dem Zubehör und einer Kurzbeschreibung.
MetaWatch Frame schwarz Unboxing


Vor dem Start

Bevor man so richtig loslegen kann, muss die MetaWatch zunächst einmal geladen werden. Ich habe hierfür das etwas futuristisch aussehende USB Kabel gezückt und nun einen Anschluss, etwa einen Mini USB Anschluss, an der Uhr gesucht. Fehlanzeige. Die Uhr wird über einen Clip geladen. Auf der Geräterückseite befinden sich Vertiefungen, welche als Kontaktstelle mit dem Ladeclip fungieren.

MetaWatch 2

 

Die MetaWatch wird somit auch recht stylisch mit der wichtigen Lebensenergie versorgt. Nach knapp vier Stunden zeigt der Akku 100 Prozent an. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, empfehlen wir daher zunächst einmal den Blick in das World Wide Web. Auf der „getting started Website“ findet man eine umfangreiche Anleitung zur Ersteinrichtung der MetaWatch sowie Hilfestellungen zur Bedienung als auch  zur Verwaltung der Widgets. Die MetaWatch kommuniziert mit dem iPhone aber auch mit Android Smartphones. Unterstützt wird Bluetooth 4.0, so dass das iPhone 4S und das iPhone 5 und 5s als Vertreter der iOS Geräte in Frage kommen dürften. Bevor die MetaWatch also in den Betrieb genommen wird, empfiehlt es sich die passende App auf das Smartphone zu laden. Ist die MetaWatch vollständig geladen und die App auf dem iPhone installiert, kann es auch schon losgehen.

Die Ersteinrichtung der MetaWatch

Nachdem Bluetooth in den allgemeinen iPhone Einstellungen aktiviert wurde und auch die MetaWatch fleißig sendet, sind die beiden Geräte recht schnell zusammengeführt. Die Kopplung geht automatisch von Statten. Um auch die sogenannte CallerID zu aktivieren, so dass Anrufe auf dem Display angezeigt werden können, sind weitere Einstellungen erforderlich. Auch hierfür gibt es auf der „getting started Website“ eine ausführliche Anleitung. Einstellungen wie die Uhrzeit, die Wetterdaten und Aktienkurse werden automatisch vorgenommen. Auch der Akku- Stand des Smartphones kann wahlweise angezeigt werden. Wir nähern uns also nun den Features der MetaWatch.

MetaWatch 3

MetaWatch Features

Ich persönlich bin kein wirklicher Uhrenträger. Dennoch ist es wieder einmal schön eine Uhr zu tragen und nicht jedes Mal das iPhone aus der Tasche zu kramen nur um die Uhrzeit zu checken. Meistens bleibt es ja nicht nur beim Abgleich der Uhrzeit, sondern Facebook… Die MetaWatch Frame ist schick, das Edelstahlgehäuse wurde sauber verarbeitet und ist dennoch nicht zu schwer. Auch das Display wirkt nicht außerordentlich klobig. Dennoch fällt die Smartwatch recht schnell auf. Darüber hinaus sind noch sechs Druckknöpfe zusätzlich angebracht, die unter anderem Eintellungen oder Widget-Wechsel herbeiführen können. Im Alltag katapultierte sich die Uhr fast von selbst in den Gesprächsmittelpunkt. Reaktionen wie: „Sieht gut aus das Teil“ bis hin zu Fragen wie „Was kann die Uhr?“ und „Ist das die neue Apple iWatch?“  ebneten den Einstieg.

Auf den Punkt gebracht, kann die MetaWatch unter anderem eingehende Anrufe auf dem Display anzeigen, auch iMessages flattern bei Bedarf auf das Display ein. Reißt die Verbindung zwischen iPhone und MetaWatch ab, dann meldet sich die Uhr durch Vibration. Dieses Feature dürfte vor allem dann recht nützlich sein, wenn das iPhone vergessen wurde oder im Zug aus der Tasche gerutscht ist. Sobald es am Handgelenk vibriert, weiß der MetaWatch Träger, dass hier irgendetwas mit dem iPhone sein muss. Natürlich zeigt die MetaWatch auch die Uhrzeit an. Weitere Widgets runden das Informations-Spektrum entsprechend ab. So ruft die Uhr beispielsweise Wetterdaten vom aktuellen Standort auf. Auch Erinnerungen und die Aktienkurse finden einen Platz auf dem Display. In absehbarer Zeit sollen noch weitere Widgets folgen, was wir sehr begrüßen. Vor allem Wigdets zur Unterstützung sportlicher Aktivitäten aber auch die Anbindung an die Social Media Welt und ein Wecker sind geplant.

Features im Überblick

->Anrufbenachrichtigung (Caller ID) mit Nummer und ggf. Namen aus dem Adressbuch
SMS und iMessage Benachrichtigung
->Anruf- und SMS-Benachrichtigung funktionieren nicht mit Tablet-Computern
->Email-Benachrichtigung (zur Zeit werden AOL, Gmail, Yahoo und iCloud Konten unterstützt)
->Weitere Features verfügbar in der inoffiziellen MetaWatch Manager Community Edition sowie Drittanbieter-Apps wie Executive Assistant Plus.
->Musiksteuerung (Musik abspielen, anhalten, Titel überspringen und Lautstärke regeln)
->Vergiss mein nicht: Bricht die Verbindung zum Smartphone ab, erfolgt ein Vibrationsalarm
->Termine, Aktienkurse oder die aktuelle Wettervorhersage bleiben jederzeit über frei platzierbare Widgets im Blick
->Weitere Features über neue Widgets in Planung (Verknüpfung zu Social Media, Wecker, Running/Cycling Widget)

Das Display und der Akku

Kommen wir zu einem weiteren für viele Smartwatch-Interessierte ziemlich wichtigen Punkt. Das Display der MetaWatch. Verbaut ist ein 1 Zoll großes LCD-Display mit 96×96 Bildpunkten. Das Display ist bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut lesbar. Verändert sich allerdings der Blickwinkel, dann wird es schon schwieriger mit dem Erkennen der Anzeige-Elemente. Man kann allerdings ein wenig mit dem Hintergrundkontrast über die Einstellungen „spielen“, so dass die Anzeige etwas deutlicher einsehbar ist. Das Display spiegelt dennoch ziemlich stark, hier könnte bei weiteren Produktupdates noch einmal nachgelegt werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit die Widgets entsprechend frei zu positionieren, so dass man sich seine individuelle Informationsplattform für das Handgelenk selbst „basteln“ kann.

Laut Angaben des Herstellers hält der MetaWatch Akku je nach Benutzung der Uhr drei bis vier Tage durch. Geht der Akku zur Neige meldet sich die Uhr ebenfalls mit einem Vibrationsalarm. In der Tat beweist der MetaWatch Akku eine solide Ausdauer. Bei regelmäßigem Gebrauch und Demonstration der Funktionen geht der Saft nach etwas mehr als drei Tagen aus. Die angegebenen vier Tage als Obergrenze sind also ziemlich realistisch.

MetaWatch 4

Fazit

Die MetaWatch Frame verfügt über ein 1 Zoll großes Display, welches genügen Platz für sinnvolle und vor allem auch Alltagstaugliche Widgets bietet. Es handelt sich bei dieser modernen Smartwatch um eine sinnvolle „Verlängerung“ des Smartphones, die optisch und auch technisch ordentlich etwas zu bieten hat. Knapp 75 Gramm bringt die MetaWatch Frame auf die Wage. Dieses Gewicht ist akzeptable und nicht weiter störend. Vor allem die Kompatibilität mit den aktuellen iPhone Modellen und auch Android Smartphones ist sehr zu begrüßen. Ich nutze die MetaWatch Features vor allem während des Training, so dass mein iPhone sicher im Spind verweilen kann. Sobald ein Anruf oder eine iMessage eintrifft, werde ich ja über das MetaWatch Display informiert. Ich denke dass auch im Bereich des Außdauersports sich ein weiteres Anwendungsspektrum erschließen könnte, sofern die angekündigten Widget-Erweiterungen umgesetzt werden. Die MetaWatch Frame und auch Strata sind beide wasserdicht. Zudem kann mit den Uhren das iPhone oder Android-Smartphone gesteuert werden und umgekehrt. Es handelt sich bei der MetaWatch Frame um einen nützlichen Alltagsbegleiter, der vor allem auch die Blicke interessierter „Passanten“ auf sich zieht. Langsam aber sicher dürften sich die Verbraucher auch immer mehr mit dem Thema Smartwatch auseinander setzen. Es bleibt dennoch spannend, ob sich Smartwatches am Ende auch generell durchsetzen oder diese kleinen Hightech-Uhren stets als nettes Gimmick von „Technik-Fans“ getragen werden. Bei der MetaWatch stimmen der Preis und auch die Leistung, so dass diese Smartwatch in das solide Mittelfeld aktueller Smartwatch Angebote eingeordnet werden kann. Ich freue mich auf weitere Software-Updates um das Featurespektrum alsbald erweitern zu können.

Weitere Informationen zu den MetaWatch Modellen findet ihr auf metawatch.eu.

MetaWatch Frame Smartwatch: Die schicke iPhone-Verlängerung im Test
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5 Kommentare

  1. Die ist immernoch nicht wirklich schön, und erinnert mich an die Achtziger Jahre im letzten Jahrhundert Casio….
    Auch gegen die „HOT Uhr“ ist sie nicht wirklich designed und sieht nach ner Blick aus….
    Wie schön Peppers dagegenzusetzen ist und schöner aussieht ist echt verblüffend:)))

  2. Wer um alles in der Welt braucht so einen Scheißdreck? Da fehlen mr die Worte dazu.

  3. Den Ansatz dieser Uhr finde ich sehr gut, wohingegen das Design nur was für „starke“Arme sein dürfte.
    bin seit Donnerstag stolzer Besitzer meiner Pebble die haben es endlich geschafft diese nach Deutschland zu bekommen

    sie Funktioniert ausgesprochen unaufgeregt, macht was sie soll und das ewige geschaue auf’s IPhone während eines Meetings ist ab sofort vorbei ;-)
    mal sehen wie sich das Smartwatch Konzept in Zukunft entwickelt

  4. Dass Dings ist Kackhässlich

  5. Ich habe die Metawatch Frame und auch eine Pebble. Die Pebble sieht billig aus, die Frame edler, aber auch nicht wirklich optimal. Mit Apple iOS 7 funktionieren die Uhren eigentlich ganz zuverlässig, die Frame eher besser als die Pebble. Die Möglichkeiten der Frame sagen mir auch eher zu. Dies soll jetzt aber keine Lobrede auf die Frame sein; ich trage beide, und habe Spaß an beiden. Aber eins ist klar, man muß einen Sinn für so eine Uhr haben. Wenn das nicht vorhanden ist, läßt man beser die Finger davon, schon allein wegen des notwendigen Nachladens alle vier bis fünf Tage. Aber eines ist klar, man fällt mit beiden Uhren auf, ich bin schon ein paar Mal darauf angesprochen worden ;-)

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