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Tim Cook im Interview: Privatsphäre und Backdoors in Apple-Produkten

Spätestens seit der NSA-Affäre, die Edward Snowden ins Rollen gebracht hat, ist Datenschutz ein wichtiges Thema in der IT und außerhalb. Tim Cook hat gestern bei NPR dem Reporter Robert Siegel Rede und Antwort gestanden – es ging dabei um den Datenschutz in Apple-Produkten.

Cook äußert sich zum Thema Datenschutz dahingehend, dass alle Apple-Produkte so entworfen werden, dass der Schutz der Privatsphäre an oberster Stelle steht. Der Benutzer soll entscheiden können, welche Daten gespeichert werden und wer sie zu sehen bekommt. Auch was „Backdoors“ angeht, also die Möglichkeit, Regierungsapparate die Sicherheitsmaßnahmen auf Geräten zu umgehen, findet Erwähnung.

Tim Cook vertritt hierbei den Standpunkt, dass eine solche Hintertür nicht förderlich ist. Wenn man eine solche Funktion in die Geräte oder die Software für die „Guten“ einbaut, wird es auch eine Möglichkeit für die „Bösen“ geben, sie auszunutzen. Deshalb gibt es derartige Hintertüren nicht absichtlich – und Verschlüsslung sei ziemlich wichtig in der heutigen Welt.

Der Fokus auf Datenschutz sei außerdem keine Anspielung auf andere Unternehmen wie Google, sondern lediglich wie Apple funktioniert und schon immer funktioniert habe. Dennoch sammelt Apple eine Reihe von Daten, beispielsweise wird im App Store oder in iTunes protokolliert, was man gekauft hat – auch um seine eigenen Käufe wiederzufinden. Dennoch zieht Tim Cook eine Grenze und gibt an, dass die News-App beispielsweise nicht zu wissen braucht, welche Musik man gerne hört.

Das gesamte Interview findet ihr in englischer Sprache auf NPR.

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