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iTunes beherrscht weiterhin den Markt für mobile Musik

Nach Zahlen des Analysten Horace Dediu von Asymco ist Apple mit iTunes für drei Viertel der Umsätze auf dem Markt für digitale Musik verantwortlich – 6,9 Milliarden Dollar bei einem Gesamtvolumen von 9,3 Milliarden. Die restlichen 25 Prozent werden unter einer Gruppe verteilt, zu der neben Retailern wie Amazon auch Abo-Services wie Spotify oder Pandora gehören.

Wer sich gedanklich etwas mit dem Geschäft mit digitaler Musik beschäftigt, der dürfte von dieser Tatsache nicht überrascht sein. Apple hat mit iTunes und dem iPod den Markt revolutioniert, und dieser Effekt ist weiterhin spürbar. Dennoch ist es ganz nett, mal ein paar Zahlen zu sehen.

Allerdings gab es auch Zeiten, in denen Apple den Markt nahezu für sich selbst hatte. Aus diesem Grund kann man wohl annehmen, dass Apple den Wachstum von Services wie Pandora und Spotify mit wachsamen Augen beobachtet. Mit iTunes Radio wurde nun ja auch ein entsprechender Rivale vorgestellt.

In dem Bericht von Dediu heißt es:

The overall picture of iTunes is becoming clearer every day. We have more information about number of users (575 million), what they spend on media and software and services ($20 billion/yr.) and, increasingly what they spend on each media type (about $9/yr on Software, $2/yr on books, $16/yr on apps $12/yr on music and $4/yr on video.)

Interessant ist, dass die 575 Millionen iTunes User nur 12 Dollar pro Jahr für Musik ausgeben. Es ist allerdings anzunehmen, dass der User-Typ, der über iTunes Musik kauft, deutlich mehr ausgibt, bedeutet das im Umkehrschluss, dass es viele iTunes User geben muss, die kein Geld für Musik ausgeben.

Als Apple den App Store vorstellte, war dieser dazu gedacht, die Hardware-Verkäufe anzukurbeln. Inzwischen ist der App Store ein finanzielles Standbein für Apple geworden. Seit seinem Bestehen wurden allein 10 Milliarden US-Dollar an die Entwickler ausgezahlt.

 

(via 9to5Mac)