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CES 2012: Was macht die Konkurrenz? [Teil 3:Sony, Motorola, RIM und Nokia]

In den letzten Tagen haben wir versucht, euch einen Überblick darüber zu geben, womit Intel und Samsung auf der CES auftrumpfen wollten. Im letzten Teil unseres Wrapups der CES 2012 wollen wir uns noch einigen anderen Herstellern widmen. Nicht alle davon stehen in direkter Konkurrenz zu Apple, dennoch finden wir, dass sie eine Erwähnung im Zusammenhang mit der CES verdient haben.

Sony

Der Stand des Unternehmens aus Tokio befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Samsung. Neben zahlreiche Gadgets für die Playstation fiel vor allem eine Technologie auf, die Sony “Simple Wireless Connection” getauft hat. Dabei handelt es sich um eine Funktion, mit der man Content über das Wireless LAN zwischen verschiedenen Sony-Geräten über einen Stream teilen kann. Ein Schelm, wer sich da an Apple AirPlay, das Steve Jobs 2010 vorstellte, erinnert fühlt. Auf eine entsprechende Nachfrage hieß es von Sony, die Technologie sei “lediglich eine Demonstration” und werde nicht unmittelbar Verwendung finden.

Des weiteren stellte Sony eine neue “Personal 3D”-Brille vor, die dem Träger 3D-Bilder zeigt, die sich mit Drehungen des Kopfes mitbewegen. So kann der Nutzer in eine 3D-Welt eintauchen, ohne sich ein riesiges und preisintensives 3D-Display ins Wohnzimmer hängen zu müssen. Die Brille wird mit einer Box verbunden, die über einen normalen HDMI-Eingang verfügt und liefert ein Bild, das laut Sony dem eines 750-Zoll-Bildschirms in etwa 20 Meter Entfernung entspricht.

Ob die Technologie sich durchsetzen kann, ist fraglich, da sie unter der selben “Krankheit” leidet, die bisher alle 3D-Technologien haben: Für jede Person, die in den Genuss von 3D im eigenen Wohnzimmer kommen will ist eine einzelne, 800 US-Dollar teure Brille nötig. Gerüchte um das iTV gehen davon aus, dass Apple – sollte denn 3D verbaut werden – die 3D-Brille überflüssig machen wird.

 

Motorola

Motorola gehörte zu den Herstellern, die anscheinend nichts wirklich neues zu zeigen hatten und daher versuchten, den Besucher mit teuren Autos am eigenen Stand abzulenken. Abgesehen von den Autos schien die Firma ihren Android-basierten iPod nano/Nike+ Klon “MotoACTV”, der vom Design her wie aus einem 70er-Bondfilm zu stammen scheint, für besonders erwähnenswert zu halten.

 

RIM

RIM, die Firma hinter den Blackberry-Smartphones, präsentierte vor allem Produkte aus ihrem 2011er-Lineup, unter anderem das 7-Zoll PlayBook, das RIM-CEO Mike Lazaridis als “genau in der richtigen Größe” bezeichnet hat, um später zu betonen, RIM plane auch andere Größen. Die Verkaufszahle des Playbook sprechen bisher für Steve Jobs Aussage, 7-Zoll Tablets hätten keine Zukunft.

Außerdem stellte RIM einen Blackberry-Store nach dem Stil von Apples App Store vor. Zum Vergleich: Das Spiel “Cut The Rope”, dass im App Store 0,99 US-Dollar kostet, ist bei RIM für $ 4,99 zu haben.

 

Nokia

Am Stand von Nokia ging es nahezu ausschließlich um Windows Phone 7 in Verbindung mit den kürzlich vorgestellten Lumia-Smartphones. Die Linse des Lumia 800 und 900 stammt aus dem Haus Carl Zeiss, was Nokia dazu veranlasste, das Smartphone neben einer original Zeiss-Kamera zu präsentieren.

Ob es Nokia mit den Lumia Smartphones gelingen wird, Windows Phone 7 zu mehr Marktanteilen zu verhelfen, bleibt abzuwarten.

Das war der letzte Teil unseres Überblicks über die Aktivitäten der anderen Hersteller auf der CES. Natürlich gab es noch mehr Hersteller auf der CES, so beispielsweise Kodak, die eine Digitalkamera auf Android-Basis vorstellten. Wir haben daher versucht, uns auf die wichtigsten Hersteller zu beschränken.

In den nächsten Tagen erwartet euch noch eine Zusammenfassung der zahlreichen Gadgets für Apple-Produkte, die auf der CES vorgestellt wurden.

Quelle: AppleInsider

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