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„Manometer“ – Das Peter Ludolf Soundboard

Es gibt für alles eine App. Die Frage ist nur: Braucht man das? Das Peter Ludolf Soundboard zumindest scheint eher in die Kategorie „nett, aber schwachsinnig“ zu gehören. Ob die App zur kultigen Fernsehserie „einfach fantastisch“ ist, oder man sich für 79 Cent ein Stück Schrott vom Hof der Ludolfs auf´s iPhone holt, das haben wir einmal ganz genau getestet.

Soundboards im App Store sind nicht mehr ungewöhnlich. Zu Zeiten der libyschen Unterwerfung durch Ex-Machthaber Gaddafi kursierte selbst eine App mit verschiedenen Aufnahmen aus dessen Reden, deren Inhalt den meisten Nutzern wohl völlig schleierhaft waren. Zu Barney Stinson, Charlie Sheen, Al Bundy und anderen Filmikonen gesellt sich nun auch der ruhige und allseits gelassene Peter Ludolf, bekannt aus der DMAX-Serie „Die Ludolfs – 4 Brüder auf´m Schrottplatz“. Von der Sendung mag man halten, was man will. Den wahren Fans der Serie bleibt kein Charakterzug der Akteure Peter, Manfred, Uwe und Günter (der leider vor einem Jahr verstarb) verborgen. Sympathien gehen besonders in Richtung Peter Ludolf, der durch seine liebevolle und verträumte Art die Herzen der Zuschauer immer wieder auf´s Neue erobert.

Das Peter Ludolf Soundboard ist einfach strukturiert. Neben dem ansprechenden Menübild vom schlafenden Peter Ludolf wird lediglich eine weitere Seite geboten, auf der die eigentlichen Sprüche angewählt und abgespielt werden können. Thematisch befassen sich die 19 Sounds meistens mit dem Essen. Hervor stechen natürlich klar die Schwärmereien von Nudeln. Außerdem mit dabei: das ansteckende Lachen, das durchschlagende Brüllen der Namen der Familienmitglieder und emotional dargelegte Empfindungen des Peter Ludolf. Vielfalt gibt es hier aber nicht.

Für nebenbei und zwischendurch sind die Sprüche sicherlich ganz nett. Doch wer eine komische und ulkige Lebensgeschichte von Peter Ludolf in Tonform erwartet, der wird definitiv enttäuscht. Die Sounds entstammen scheinbar nur wenigen Folgen und wurden relativ lieblos zusammengeklatscht. Kaum zu glauben, aber beim simplen System gibt es einen mittelgroßen Haken: Einmal einen Sound angewählt, lässt sich dieser nicht mehr stoppen. Auch nicht, wenn man auf einen weiteren Spruch von Herrn Ludolf klickt. Stattdessen verschmelzen beide Sounds zu einer unverständlichen Klangexplosion.

Insgesamt ist das Peter Ludolf Soundboard definitiv keine 79 Cent wert. Eine nette Spielerei ist die App zumindest für Fans des sympathischen Vielschläfers aber in jedem Fall. Sinnlos? Vielleicht. Aber sicherlich mit Kultstatus!

Zur Einstimmung auf den Nudel-Fan Peter ist folgendes Video empfehlenswert:

„Manometer“ – Das Peter Ludolf Soundboard
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2 Kommentare

  1. Das gab es doch mal kostenlos. Zum reinhören war es mal ganz lustig, dann fängt es aber auch schon an zu nerven. Um die App öfter zu nutzen muss man schon Hardcore-Fan sein.

  2. Also wäre ist denn so…..für die Ludolfs als Soundbaord Geld auszugeben????
    Scrubs oder McGuyver oder watt weiß ich, aber die Ludolfs??

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