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Niederlande: Ausgewählte Schulen setzten ab August nur noch auf den iPad-Lehrbetrieb

Eine Schule ohne Klassenräume, Lehrer, Stundenpläne, Bücher und Kreide? Kann man solch einen Ort überhaupt noch Schule nennen? Nach Meinung der Niederländer schon. Ab August öffnen in den Niederlanden insgesamt elf Steve Jobs Schulen, die lediglich auf den Lehrbetrieb mit dem Apple iPad setzen. Knapp 1000 Schüler zwischen vier und zwölf Jahren werden in einer der Spezialschulen, die auch in Amsterdam einen Standort erhält, alsbald nur noch auf dem iPad lernen und Wissen vermittelt bekommen.

Steve Jobs Schulen bald überall Realität?

Bei den iPad Schulen handelt es sich um Pilotprojekte. Untersucht werden soll, ob eine derart radikale Schulreform ebenfalls Früchte tragen kann. Lehrer fungieren in diesem Fall nur noch als Betreuer, die das Projekt begleiten. Geöffnet haben die iPad Schulen zwischen 7:30 Uhr und 18:30 Uhr, wobei sich die Pflichtanwesenheit über den Zeitraum von 10:30 Uhr bis 15:30 Uhr erstreckt. Laut einem Spiegel-Artikel könnten Schulen, die auf dem Prinzip der Steve Jobs Schulen aufbauen, im Jahr 2020 bereits „normal“ sein. Ob iPads irgendwann einmal jedoch die Lehrer an Schulen komplett ersetzen können, bleibt zu recht fraglich. Um so spannender wird daher die erste Auswertung der neuen Steve Jobs Schulen erwartet. Was haltet ihr von diesem Projekt?

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Niederlande: Ausgewählte Schulen setzten ab August nur noch auf den iPad-Lehrbetrieb
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6 Kommentare

  1. Ist bei uns in Düsseldorf schon seit 2011 gang und gebe :-) Die Schulen die wollen können. 20 haben wir hier schon.

  2. Zitat Dirk Küpper :

    Ist bei uns in Düsseldorf schon seit 2011 gang und gebe :-) Die Schulen die wollen können. 20 haben wir hier schon.

    OK, das erklärt einiges in Düsseldorf :)

  3. Also ich kann Euch sagen, mein Sohn kommt jetzt in so eine Ipadklasse.
    Es gab am Ort einen kleinen Aufstand, warum wir keine offene Klasse mit Tablets verschiedener Hersteller bekommen. Auch die
    Elternbünde war sehr hitzig und es lag nicht an mir :-)
    Letztendlich war nur ausschlaggebend, das vor 2 Jahren die Schulbuchsoftware nur für IOS erhältlich war.
    Ansonsten gibt’s auch Galaxy Tab Klassen bzw. Galaxy Note Klassen und vermutlich auch offene Klassen in Deutschland.
    Bei uns war der Hauptnachteil die Eigenanschaffung der Geräte, habe aber gestern ein sehr gutes Retina Pad Angebot bekommen und zugeschlagen.

  4. Naja Problem wird sein, dass sie iPads nach 3 Jahren eh wieder veraltet sind und sich viele Anwendungen aus dem App Store nicht Laden lassen. Ist eigentlich schade wieviel Geld da zum Fenster herausgeworfen wird denn es gibt schulen die brauchen neue Gebäude etc und schulen die spielen mit iPads. Ich zweifle an den Erfolgen. Zum anderen auch da die Unterrichtszeiten sehr spät anfangen. Warum also nicht schon um 8 anfangen und um 2 beenden damit mehr zeit für Hobbys etc bleibt. Würde mein Kind definitiv nicht auf solch eine Schule schicken.

  5. Michael Folgmann

    4- bis 12-jährige Versuchskaninchen. Arme Kinder, denen da die Zukunft verbaut wird. Ich verstehe die Eltern nicht.

    @Dirk Küpper
    In Düsseldorf 20 Schulen nach dem im Artikel beschriebenen Prinzip? Glaube ich nicht.

    @Thomas
    Galaxy Tab bzw. Note Klassen? Das interessiert mich. Wo bitte gibt es eine solche Klasse, ich würde gerne Kontakt aufnehmen.

  6. Hallo Michael,

    bist Du der Michael, der in Dortmund Mathematik/Informatik studiert hat ?

    Ansonsten z.B. in Rüsselsheim gibts eine Samsung Note Klasse und demnächst sogar mehrere Schulklassen mit 75 Zoll Samsung Tafeln plus Tablets und so.

    Gruß Thomas

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