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Craig Federighi erklärt warum der Stage Manager auf M1 iPads limitiert ist

In einem Interview mit TechCrunch erklärte Apples Softwarechef Craig Federighi warum der effiziente Stage Manager auf M1 iPads beschränkt wurde.

Das Multitasking wird auf dem iPad mit dem Stage Manager verbessert, indem bis zu acht Apps gleichzeitig laufen und deren Fenster sich überlappen können.

Warum der Stage Manager nur auf M1 iPads beschränkt ist

Wie Craig Federighi im Interview mit dem Technikmagazin TechCrunch erläuterte, sei der Stage Manager für eine volle Ausnutzung des M1 Chips entwickelt worden. Es sei eine Spitzenleistung bei der Grafikleistung erforderlich, die kein anderer liefern könne, wenn man sich ansehe, wie die Apps animiert, schattiert und geformt seien.

Zusammenfassend kann das ganze Stage Manager-Erlebnis auf keinem schwächeren System realisiert werden. Gerne würde Apple es überall verfügbar machen, doch das Design soll nicht auf etwas Geringeres beschränkt werden und man setze Maßstäbe für die Zukunft.

Nur die M1 iPads kombinieren seiner Erklärung zufolge die DRAM-Kapazität mit sehr hoher Kapazität und Hochleistungs-NAND, wodurch der virtuelle Speicherwechsel superschnell sei.

Jetzt, wo man den Anwendern bis zu vier Apps auf einem Panel plus vier weitere zur Verfügung stellen und damit bis zu acht Apps, um sofort zu reagieren und viel Speicher zu haben, hätte man diese Fähigkeit auf anderen Systemen einfach nicht.

Apple iPad Pro 2021

Im April 2021 erschien das Apple iPad Pro mit M1 Chip und bis zu 16 GB RAM, während das Vorgängermodell nur über 6 GB RAM verfügte. Seit März 2022 ist außerdem ein M1 iPad Air erhältlich.

Alle iPads ohne Apple Silicon M1 oder M2 Chips bieten wegen eines zu geringen Arbeitsspeichers und zu schwacher Prozessorleistung nicht ausreichend Performance für den innovativen Stage Manager, was deren Besitzer nicht sonderlich erfreulich finden dürften.

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