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iPad treibt Preise für eBooks nach oben

Noch hat sich das iPad zwar noch gar nicht als eBook-Reader bewährt, doch es wirft bereits jetzt seine Schatten voraus und dass kommt gerade der eBook-Spate von Amazon in die Quere. Hier musste man sich jetzt notgedrungen dem neuen Verkaufsmodell anpassen.

Bereits vor der offiziellen Präsentation des iPads musste Amazon sein Vertriebsmodell für eBooks modifizieren. Die eigene Gewinnmarge beim Verkauf elektronischer Bücher wurde von 70 Prozent auf 30 Prozent reduziert, die Rentabilität des Amazon Kindle somit indirekt stark beeinträchtigt. Nun gerät man jedoch weiter unter den Druck des größten US-Verlegers Macmillan.

Dieser forderte ein gänzlich neues Vertriebsmodell für eBooks, bei dem Amazon nur noch die Rolle einer Agentur die via Vermittlungsprovision entlohnt wird übernimmt. Nur so sei man konkurrenzfähig mit der durch Apple anvisierten Vertriebsstruktur. Letztendlich hat dass aber auch höhere Endpreise von Büchern zufolge, gegen die sich Amazon offensiv wehrte. Kurzerhand entfernte man alle Titel von Macmillan aus dem Amazon-Angebot – und zwar nicht nur die eBooks, sondern auch alle gedruckten Bücher.

Doch inzwischen ist offenbar auch Amazon klar geworden dass man sich auf Dauer nicht gegen das neue Vermarktungsmodell währen kann und stimmte den nach eigenen Angaben „unnötig hohen Preise für E-Books“ zu.

Das Statement Seitens Amazon:

Indem wir den Verkauf aller Macmillan-Titel zeitweise einstellten, haben wir klar und unmissverständlich unsere Bedenken zum Ausdruck gebracht. Wir wollen Sie jedoch wissen lassen, dass wir letztendlich nachgeben und die Bedingungen von Macmillan hinnehmen müssen, da Macmillan ein Monopol über die eigenen Titel hat und wir sie selbst zu Preisen anbieten wollen, die unnötig hoch sind für eBooks.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/computer/623/501873/text/

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