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Greenpeace kritisiert Apple´s Energiepolitik

Mehrfach fand man in den letzten Tagen Gerüchte über ein iTunes in der Cloud. Somit wäre es, eine Internetverbindung vorausgesetzt, ein Leichtes seine Musik ständig und überall dabei zu haben. Diese würde dann einfach auf einer Serverfarm gespeichert und zum jeweiligen iOS-Device gestreamt werden. Auch wir berichteten von einer baldigen Veröffentlichung. Das dies allerdings doch nicht „ganz so einfach“ ist, ließ uns jetzt Greenpeace wissen.

 

Die Umweltorganisation fragte in einem Bericht „How Dirty is Your Data“ und ging dabei der wichtigen Frage nach der Art der Energieversorgung nach, welche die einzelnen Firmen für ihre Datenzentren nutzen. Neben Facebook und IBM richtete man sein Augenmerk auch auf die Firma aus Cupertino, bei der Greenpeace die Benutzung von Kohlestrom bemängeln musste. Apple landete dabei auf Platz 1 der Unternehmen, die ihre Energieversorgung aus Kohlestrom beziehen.
Ein Sprecher der Umweltorganisation fasste es wie folgt zusammen:

„Many companies treat their energy consumption a bit like the Coca-Cola secret formula, because they don’t want competitors knowing how much they spend on energy. Consumers want to know that when they upload a video or change their Facebook status that they are not contributing to global warming or future Fukushimas.“

Besonders kritisch wird dieser Gedanke, wenn man ihn nun mit der neu erbauten Anlage in North Carolina kombiniert. Diese soll in Zukunft Apples Energiehunger noch verdreifachen, was einer Versorgung von rund 80,000 Haushalten in der Umgebung gleich käme.
Traurig, dass ausgerechnet eine Firma, die Computer mit dem Slogan „The Worlds Greenest Notebook“ verkauft, die Liste der „Top Five Datacenter Polluters“ (54,4%) anführt, dicht gefolgt von Facebook (53,2%) und IBM 51,6%).

Ein Beispiel könnte sich Apple an Yahoo, Microsoft oder Google nehmen, die laut Greenpeace auf erneuerbare Energien setzen. So sicherte sich der Suchgigant Google, für einen Zeitraum von über 20 Jahren, Strom von einem Windpark aus Oklahoma.

Die Frage nach sauberer Energie ist heute wichtiger denn je. Auch Apple sollte sich vor einer solchen Verantwortung nicht drücken dürfen.

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Da muss man sich auch mal selbst überprüfen – ist es denn wirklich notwendig seine Musik immer und überall streamen zu müssen? Ich glaube nicht …

  2. Da möchte ich mich Jan anschließen. Die Geräte haben doch soviel Speicher das es für ein bisschen Musik unterwegs ausreichend sein sollte.
    Aber für datenjunkies geht es nie weit genug. Habe eIn iPhone mit 16 gb davon sind 4 gb Musik. Das reicht leicht für zwei Wochen Musik.

  3. I found myself nodding my noggin all the way torhguh.