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Buch beleuchtet Aufstieg und Fall BlackBerrys und was das iPhone damit zu tun hat

Bevor das iPhone die Hosentaschen erobert hat, war die BlackBerry-Reihe von RIM das Flaggschiff auf dem Business-Smartphone-Ozean. Diverse Fehler im Management haben dafür gesorgt, dass dem nun nicht mehr so ist und ein Buch beleuchtet, wo die Probleme lagen.

Jacquie McNish und Sean Silcoff haben ein Buch geschrieben, das morgen veröffentlicht wird und passenderweise „Losing the Signal“ heißt. Es befasst sich mit der Geschichte von BlackBerry, die zu ihrer Hochzeit noch RIM hießen, und wie es dazu kam, dass die Smartphones mittlerweile keine Relevanz mehr aufweisen.

Dazu gibt es einen Ausschnitt im Wall Street Journal zu lesen. Es heißt darin, dass das iPhone dermaßen unterschiedlich konzeptioniert war im Vergleich zur Konkurrenz, dass außer Google niemand das Apple-Smartphone als Konkurrenz angesehen hat. So kam es als erstes komplett ohne Hardware-Tastatur aus, dafür aber mit einem richtigen Web-Browser und ab iPhone OS 2 mit einem App Store, der nicht von den Netzbetreibern abhängig war.

In dem Ausschnitt wird einer der CEOs von RIM zitiert, Mike Lanzardis, der sich eingestand, dass das iPhone schon ziemlich gut ist, aber nicht erkannte, dass es früher oder später auf „seine“ Zielgruppe abzielt. RIM vertrat die Ansicht, dass das iPhone für diejenigen Anwender ist, denen YouTube wichtiger ist als Effizienz und Sicherheit.

Als das Kind schließlich im Brunnen lag, wurde zusammen mit dem US-Netzbetreiber Verizon das Storm entwickelt, das zur Markteinführung sehr instabil war, aber dennoch heftig beworben wurde. Das führte zu vielen unzufriedenen Anwendern und hat sich nicht unbedingt positiv auf die Gesundheit des Unternehmens ausgewirkt.

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