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iPhone-Display schützen: GLAZ als Alternative zur Folie

Was gibt es Schöneres als ein neues Smartphone auszupacken. Am ersten Tag sieht es noch gut aus, frisch aus der Fabrik ist es natürlich makellos. Damit das so bleibt, behelfen sich viele mit einer Display-Schutzfolie, die bei genauerem Hinsehen aber auffällt. GLAZ will das ändern – und wir haben es für euch getestet.

Was spricht gegen Schutzfolien?

Der Markt für Schutzfolien ist riesig. Kaum ist ein neues Smartphone angekündigt, gibt es schon die ersten Folien dafür. Prinzipiell spricht nichts gegen den Einsatz und selbst Apple ist der Meinung, dass sie, falls sie sich an die MFi-Richtlinien halten, einen Nutzen haben und keine Funktionen (wie 3D Touch) beeinflussen. Aber das Anbringen der Folien ist eine filigrane Aufgabe. Luftbläschen sind die Folge – und wenn der Bildschirm schon Kratzer hat, können Folien diese nicht kaschieren. Dass es bislang noch keine Apple Schutzfolie gibt, sollte also nicht überraschen, ist der Hersteller doch auf Perfektion aus und bei all den Nachteilen, lässt man es lieber ganz bleiben.

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Die Alternative: Flüssigglas

Wir haben uns GLAZ für euch angeschaut. Es handelt sich dabei nicht um eine Folie, sondern um flüssiges Glas. Das Kit, das man beim Kauf bekommt, ist universell einsetzbar und funktioniert mit iPhones jedweder Größe, Apple Watch und anderen Geräten. GLAZ wird auf das Display aufgetragen und geht danach eine Verbindung mit dem vorhandenen Glas ein – man kann hinterher nicht erkennen, ob der Bildschirm mit GLAZ behandelt wurde oder nicht. Das flüssige Glas soll nach dem Aushärten so hart wie Saphirglas sein. Zerstörungsfrei ist das jedoch nicht zu testen und deshalb haben wir das gelassen.

So wird's gemacht

Eines vorweg: Für Smartphone-Junkies ist die Prozedur eher nicht geeignet, denn GLAZ muss mindestens 24-36 Stunden auf dem Display aushärten. Dass man das iPhone währenddessen nicht verwenden sollte, dürfte sich von selbst erklären. Doch zunächst muss der Bildschirm gereinigt werden. Dafür legt der Hersteller ein Mikrofasertuch samt Reinigungsmittel bei. Nachdem der Bildschirm absolut sauber und trocken ist, kann GLAZ aufgetragen werden.

Kleine Kratzer verschwinden

Wenn der Bildschirm schon (leicht) in Mitleidenschaft gezogen wurde, kann GLAZ dies in gewissem Maße korrigieren. Gegen tiefe Kratzer hilft das natürlich auch nicht, aber kleinere Schürfwunden füllen sich mit dem flüssigen Glas und werden damit unsichtbar.

Übrigens muss man keine Angst davor haben, dass im Falle eines späteren Defekts Apple die Garantieansprüche ablehnt: Laut Hersteller ist die Verwendung von GLAZ nicht nachzuweisen. Die Versiegelung soll ca. ein Jahr halten, danach sollte sie erneuert werden.

iPhone-Display schützen: GLAZ als Alternative zur Folie
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