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Plattformen im Vormarsch: Die Zukunft des Taxis anhand eines bekannten Beispiels

Fortbewegung ist ein essenzieller Teil des Lebens aller Lebewesen auf der Erde. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich die Menschheit seit den aller ersten Tagen neue Wege überlegt, um schneller, effizienter und sicherer zu reisen. Während man früher noch auf Pferde und Kutschen setzte, hat sich seit der industriellen Revolution viel verändert. Durch die schnellen technologischen und technischen Fortschritte entwickelten sich auch die Fortbewegungsmittel in einem rasenden Tempo. Das Auto war schließlich der Höhepunkt des personalisierten Reisens. Doch Autos sind, früher wie heute, teuer und konnten sich nicht von jedem geleistet werden. In diese Lücke fügten sich Taxis nahtlos ein. Doch seit der Verbreitung des Internets veränderten sich eigentlich alle Branchen wieder, so auch die Taxi-Branche. Vorreiter dabei ist Uber, wobei es heutzutage als wertvollstes Start-Up gehandelt wird. Und das nicht umsonst.

Alles sammelt sich bei den großen Plattformen an

Auf dem Taxi Markt finden wir folgendes Phänomen vor, das in immer mehr Branchen im Moment zum Tragen kommt: Wenige große Unternehmen dominieren den Markt, manchmal sogar nur ein Gigant. So ist das bei Amazon im Versandhandel, wenn man sich den Umsatz einmal anschaut. Und sogar ist das bei Uber, die nach und nach Märkte dominieren und dafür ordentlich Kritik einstecken. Doch nicht nur die bekannten Plattformen gehen diesen Weg. Wusstet ihr zum Beispiel, dass sogar Online Casinos, etwa jene mit dem Karamba Bonus Code, mittlerweile eine enorme Größe erreicht haben, sodass immer mehr Spieler direkt zuhause bleiben?

Wir lernen also: Diese großen Plattformen und Marktführer dominieren nicht nur, sondern sie erfinden neue Märkte. Wer hätte gedacht, dass wir Taxis nur mehr mit dem Handy bestellen und Klopapier nur mehr übers Internet? Oder, dass jemand lieber auf dem Handy spielt, als in der Spielhalle?

Wie lief das mit Uber?

2009 entstand Uber in San Francisco. Die Firma wurde dabei von Garrett Camp und Travis Kalanick gegründet. Kalanick war schon vor Uber unternehmerisch aktiv und gründete etwa schon Scour und Red Swoosh, wodurch er schon vor Uber äußerst vermögen war. Im Juni 2010 fand die erste Fahrt des Unternehmens statt. Damals war Uber noch um einiges teurer als die herkömmlichen Taxis. Wie die meisten Unternehmen finanzierte sich auch Uber wenigstens am Anfang durch Investitionen andere Unternehmen. Zu diesen zählen zum Beispiel Goldman Sachs oder das Alphabet-Tochterunternehmen Google Ventures. Schließlich expandierte das Unternehmen aus den USA und wurden in anderen Städten verfügbar. Als erstes in Paris, in welcher Stadt die ursprüngliche Idee für Uber entstand, als man auf ein Taxi wartete.

Die Idee hinter Uber ist heute immer noch die gleich einfach wie bei der Gründung. Man kann ganz einfach über einen Knopfdruck in der App einen „Uber“ bestellen. Dabei gibt man einfach seinen Standort ein und die Zieladresse. Die App errechnet automatisch einen Prei, der vor der Fahrt zu zahlen ist. Dieser kann dabei zu verschieden Tagen und Uhrzeiten unterschiedlich hoch oder niedrig sein. Doch nach eignen Angaben liegt der Preis heute um die 35 Prozent unter den normalen Taxi-Preisen für die gleichen Strecken. Vom gezahlten Preis behält Uber einen gewissen Prozentsatz für sich selbst ein und verdient dadurch bei jeder Fahrt mit. Zahlen kann man unter anderem per PayPal oder Kreditkarte. Barzahlung ist jedoch erst in einigen ausgewählten Städten verfügbar.

Die großen Vorteile von neuen Taxi Unternehmen

Außerdem erhält man schon vor der Fahrt einige andern nützlichen Informationen: Man kann sehen wo sich gerade die Uber-Fahrer in der Nähe genau befinden und wie lange die bevorstehende Fahrt voraussichtlich dauern wird. Der Hauptunterschied zu normalen Taxis ist dabei das Fahrzeug und der Fahrer mit welchem man befördert wird. Denn diese sind Privatpersonen und ihre Privatfahrzeuge. Die Fahrer sind als keine Angestellten von Uber, sondern selbstständig und fahren nur dann wann sie wollen. Viele der Fahrer machen alles also nur nebenbei, um sich noch etwas Geld neben ihrem richtigen Beruf zu verdienen.

Der Standard hat letztens einen sehr guten Artikel publiziert, der die Unterschiede zu klassischen Taxen genau erläutert.

Alles in allem bietet Uber also eine kostengünstige Alternative zu Taxis. Alles was man braucht ist ein Handy mit Internet und Datenvolumen. Die App ist kostenlos im App Store herunterzuladen. Registriert und schon kann losgelegt werden. Jedoch muss jeder für sich selbst entscheiden, ob Uber etwas für ihn ist oder nicht. Sollt es einem jedoch nicht zusagen, ist die App in sekundenschnelle deinstalliert.

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