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Wie moderne Hardware gegen Hörverlust anknüpft

Wir Menschen orientieren uns über unsere Sinne: Sehen, Tasten, Riechen, Schmecken und Hören. Damit bewältigen wir unseren Alltag und das seit Anbeginn der Entwicklung. Durch Erkrankungen, Fehlbildungen, Entwicklungsproblemen oder einfach altersbedingten Verschleiß, können unsere Sinne nachlassen oder ganz zum Erliegen kommen. Der moderne Mensch hat schon immer versucht, Apparaturen und Werkzeuge zu entwickeln, die den Alltag erleichtern. So auch zur Kompensation bei Sinnesschwächen wie dem Hören. Gegen Schwerhörigkeit hatten unsere Vorfahren bereits mit dem Hörtrichter ein Werkzeug, welches zumindest eine gewisse Verbesserung brachte. Anfangs nutzte man einfache Hörner von Tieren, die man sich mit der dünnen Seite in den Gehörgang steckte.

Erst mit der Entwicklung der Telefontechnik gab es auch deutliche Weiterentwicklungen bei den Hörhilfen. So erfand Werner von Siemens 1878 einen speziellen Telefonhörer für Schwerhörige. Siemens hatte zu dieser Zeit die Entwicklung von Hörhilfen deutlich vorangetrieben. Ab 1910 gab es von Siemens ein Gerät, das nicht nur den Telefonton verstärken konnte, sondern auch den Umgebungsschall. Und 1913 brachte Siemens mit dem „Phonophor“ ein tragbares Gerät mit Batterie und speziell gefertigtem Einsteckhörer, dem sogenannten „Ohrsprecher“ auf den Markt. Im Laufe der Zeit wurden die Geräte immer kleiner und ab den 1960er Jahren gab es Hörgeräte die so klein waren, dass sie direkt am Ohr befestigt werden konnten, und man damit absolut mobil war.

Moderne Hörgeräte

Auch wenn die Geräte immer kleiner und unauffälliger wurden, so hatten alle früheren Hörgeräte das Problem, dass es sich dabei eigentlich nur um Verstärker und Lautsprecher handelte. Mit diesen Geräten kann man die Geräusche der Umgebung verstärken und direkt ins Ohr leiten, aber der Nutzer musste noch eine gewisse Hörfähigkeit haben. Wer jedoch komplett sein Hörvermögen verloren hatte, oder nie hören konnte, dem war mit solchen Geräten nicht geholfen.

Moderne Hörhilfen können heute direkt die Hörknochen ansprechen, oder wenn diese auch nicht entwickelt sind, dann direkt Impulse an das Gehirn senden. So kann man auch Gehörlosen Menschen helfen und das Hören ermöglichen.

Bluetooth, In-Ear und Smart-Phone

Ganz moderne Geräte sind mittlerweile so klein, dass sie komplett im Gehörgang verschwinden und somit quasi unsichtbar sind. Es gibt neuerdings aber auch die „Mode“, die Optik der Hörgeräte dem beliebten In-Ear-Speaker der Smart-Phons nachzuempfinden. Und auch die Bluetooth Anbindung zu nutzen. So können die Hörgeräte direkt mit dem Smart-Phone, dem Fernseher, dem Radio, dem Speaker, der Alexa und all den elektronischen Geräten des Haushalts und der Umgebung verbunden werden. Und so lässt sich für jedes dieser Geräte die optimale Einstellung einrichten und speichern.

Das beste Hörgerät

Nahezu jeder Hersteller wirb damit, dass seine Geräte im Hörgeräte Test bestens abgeschnitten haben. Dies ist nicht verwunderlich, denn die einzelnen Geräte und Techniken sind so vielfältig, dass es auch unzählige Kategorien gibt, in denen Tests durchgeführt werden. Daher gibt es auch sehr viele Testsieger und unzählige Geräte mit guten Testergebnissen.

Wer eine Hörhilfe benötigt sollte sich vom HNO-Arzt und einem Hör-Centern beraten lassen und die verschiedenen Gerätetypen testen. Wer mit welchem Gerät am besten zurechtkommt, ist zu individuell, dass kann man nicht pauschal sagen.

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