Das neue MacBook Neo hat in einem Teardown von iFixit eine erfreulich hohe Reparierbarkeit bewiesen.
Laut den Technikern ist es das am leichtesten zu reparierende Apple-Notebook seit 14 Jahren.
MacBook Neo Demontage
Die Reparatur-Experten von iFixit haben das Gehäuse des neuen Notebooks genauer unter die Lupe genommen. Nach dem Lösen von acht Schrauben ließ sich die Bodenplatte ganz einfach und ohne weitere Hilfsmittel per Hand abnehmen.
Im Inneren offenbarte sich ein direkter und unkomplizierter Zugriff auf den Akku, die Lautsprecher, die USB-C-Anschlüsse und das Trackpad. Bei den meisten modernen Laptops ist mindestens eine dieser Komponenten verborgen oder schwer erreichbar.
Besonders erfreulich ist, dass der Akku weder mit dem Gehäuse verklebt noch durch Klebestreifen fixiert ist. Stattdessen ist er sicher in einem Fach verschraubt. Zwar müssen hierfür insgesamt 18 Schrauben gelöst werden, was für den Akkuwechsel jedoch einen absolut vertretbaren Aufwand darstellt.
Modularität und Einfachheit
Die Techniker zeigten sich von der generellen Einfachheit und Modularität des Aufbaus begeistert. Auffällig ist zudem das Design der Hauptplatine, welches stark an das Mainboard des iPhone 16 Pro erinnert. Um die Tastatur zu entfernen, müssen zwar 41 Schrauben gelöst werden, dies ermöglicht im Schadensfall aber einen unkomplizierten und sicheren Austausch der gesamten Einheit.
Auf der bekannten iFixit-Reparaturskala erzielt das MacBook Neo beachtliche 6 von 10 Punkten. Damit ist es das reparierbarste MacBook seit dem Jahr 2012. Einige Minuspunkte kassiert das neue Einsteiger-MacBook lediglich für fest verlötete Komponenten wie den Arbeits- und den internen Speicher.
In Deutschland ist das brandneue MacBook Neo ab 699 Euro in verschiedenen attraktiven Farben, darunter auch ein auffälliges Gelb, erhältlich.
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