Wie Mark Gurman von Bloomberg kürzlich berichtete, hat Apple die Leitung des Projekts zur Entwicklung einer nicht-invasiven Blutzuckerüberwachung neu besetzt. Die Aufsicht wechselte von Tim Millet zu Zongjian Chen, einem leitenden Ingenieur, der für fortschrittliche Technologien im Konzern verantwortlich zeichnet.
Das ehrgeizige Vorhaben, an dem das Unternehmen bereits seit über 15 Jahren arbeitet, gilt als eines der wichtigsten Gesundheitsfeatures für die Zukunft der Apple Watch.
Positive Signale für die Marktreife
Laut Gurman wird die Übergabe der Projektleitung an Zongjian Chen intern als überaus positives Signal gewertet. Der erfahrene Ingenieur ist dafür bekannt, komplexe Entwicklungen erfolgreich zum Abschluss zu bringen und Technologien auf Verbraucherniveau hochzufahren.
Dies nährt die Hoffnung, dass die Sensortechnologie stetig weiterentwickelt wird und bald bereit für den Einsatz sein könnte.
So funktioniert die geplante Technologie
Bereits vor drei Jahren erklärte Gurman die Funktionsweise der geplanten Innovation. Ein spezieller Laser soll Licht unter die Haut strahlen, um die Glukosekonzentration im Gewebe zu messen.
Ein fortschrittlicher Algorithmus wertet die Daten anschließend aus, ermittelt den Blutzuckerwert und kann so Nutzer frühzeitig vor potenziellen Anzeichen von Prädiabetes warnen.
Meilenstein für Diabetiker benötigt noch Zeit
Trotz der vielversprechenden personellen Veränderungen wird es noch einige Jahre dauern, bis die nicht-invasive Blutzuckermessung standardmäßig in der Apple Watch zur Verfügung steht.
Besonders für Diabetiker wäre diese Innovation jedoch ein absoluter Meilenstein. Sie könnten ihren Blutzuckerspiegel komfortabel und schmerzfrei überwachen, ohne sich für einen Test mit einer Nadel in die Haut stechen zu müssen.
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