Apple plant laut aktuellen Berichten, auf der bevorstehenden Entwicklerkonferenz WWDC 2026 im Juni die lokale Ausführung von KI-Funktionen direkt auf dem Gerät als zentralen Wettbewerbsvorteil zu präsentieren.
Der Konzern stützt sich dabei auf rund 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung eigener Prozessoren. Mit dieser Expertise will Apple dafür plädieren, KI-Modelle lokal auszuführen, anstatt sie in die Cloud auszulagern.
Vorteile lokaler KI-Modelle
Nach Angaben von Personen, die mit Apples Plänen vertraut sind, wird das Unternehmen auf der WWDC 2026 demonstrieren, wie die hauseigenen Chips für iPhones, Macs und Apple Watches entwickelt wurden. Genau diese Hardware-Architektur soll Apple einen entscheidenden Pluspunkt bei KI-Abfragen direkt auf dem Gerät verschaffen.
Eine cloudbasierte Verarbeitung wird zwar für komplexe Abfragen weiterhin erforderlich sein, doch die lokale KI-Verarbeitung wird als kostensparende und datenschutzschonende Alternative zu den riesigen Rechenzentren positioniert, wie sie die Konkurrenz derzeit massiv aufbaut.
Um diese On-Device-Strategie umzusetzen, wird Apple offenbar eine große Version von Google Gemini nutzen, um eine kleinere, destillierte Version zu trainieren, die lokal auf Apple-Geräten laufen kann.
Zudem sucht das Unternehmen nach Übernahmekandidaten, um die Arbeit zur Modellverkleinerung zu unterstützen. Berichten zufolge besteht großes Interesse an dem KI-Startup Liquid AI, dessen technologischer Fokus exakt auf dem lokalen KI-Betrieb liegt.
Weiterentwicklung von Apple Intelligence
Auf der WWDC 2024 hatte der iPhone-Hersteller seine KI Apple Intelligence erstmals vorgestellt, doch die vollständige Einführung und umfassende neue KI-Funktionen für Siri lassen nach wie vor auf sich warten.
Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Apple Intelligence auf der diesjährigen WWDC eine neue Ausrichtung erfährt und die lang erwartete, runderneuerte KI-Siri endlich ihre offizielle Premiere feiert.
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