Laut einem aktuellen Bericht von Bloombergs Mark Gurman vertieft sich Apples Hardware-Chef und potenzieller künftiger CEO John Ternus zunehmend in die Teams für Industriedesign und Human Interface Design.
Er besuche die Abteilungen oftmals mehrmals pro Woche im Studio und bringe sich aktiv in die Prozesse ein. An manchen Tagen schaue er sogar mehrfach vorbei.
John Ternus als Dauergast in Apples Designstudios
Wie Mark Gurman kürzlich berichtete, taucht John Ternus deutlich tiefer in die Arbeit der Designabteilungen ein, als es in der jüngeren Vergangenheit üblich war.
Laut Personen, die mit den internen Abläufen vertraut sind, ist der Apple-Manager stark in die tägliche Praxis involviert. Zum Vergleich: Der amtierende CEO Tim Cook besuchte das Studio in der Regel nur etwa einmal im Monat.
Fokus auf den Wiederaufbau der Teams
Besondere Aufmerksamkeit widmet Ternus der Neubesetzung wichtiger Positionen innerhalb des Designteams. In den vergangenen Jahren hatte Apple einige hochkarätige Talente an aufstrebende Konkurrenten verloren. Unter anderem warben Tech-Giganten wie Meta und OpenAI zahlreiche Mitarbeiter ab.
Um die beiden zentralen Design-Teams zu verjüngen, beförderte Apple in der Folge viele Junior-Designer und holte frische Talente von außen an Bord. Nach einem direkten Nachfolger für die Design-Ikone Jony Ive, der erneut die übergeordnete Rolle eines Chief Design Officers übernehmen könnte, sucht der Konzern jedoch weiterhin nicht. Aktuell gebe es keine derartigen Bestrebungen.
Stattdessen hat Apple Molly Anderson zur Leiterin für Industriedesign und Steve Lemay zum Chef des Human Interface Designs ernannt. John Ternus fungiert als oberster Entscheidungsträger für beide Bereiche. Diese strategische Ausrichtung unterstreicht, dass das Produktdesign bei Apple auch unter neuer Führung eine essenzielle Rolle spielen wird.
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