Laut einem aktuellen Bericht von Counterpoint Research unterstützt das neue MacBook Neo Apple maßgeblich dabei, die sinkende Nachfrage auf dem globalen PC-Markt abzufedern.
Obwohl die weltweiten Mac-Lieferungen um 11 Prozent zurückgingen, konnte der kalifornische Konzern seinen Marktanteil sogar ausbauen.
MacBook Neo als wichtiger Stabilisator
Wie das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research in seiner neuesten Analyse berichtet, sanken die weltweiten Mac-Lieferungen im dritten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 5,6 Millionen Einheiten.
Dennoch gelang es Apple, seinen Marktanteil in einem äußerst schwierigen Marktumfeld von 8,7 Prozent auf 9,8 Prozent zu steigern. Das MacBook Neo leistete hierbei einen entscheidenden Beitrag, um die Verluste zu begrenzen und den Gesamtmarkt in der Performance zu übertreffen.
Der leitende Analyst Minsoo Kang betonte, dass Apple und Asus den breiteren Markt dank ihrer differenzierten Produktportfolios und einer starken Wettbewerbspositionierung hinter sich lassen konnten.
Sinkender PC-Weltmarkt trifft die Konkurrenz hart
Insgesamt beliefen sich die weltweiten PC-Lieferungen laut dem Bericht auf 57 Millionen Einheiten. Der Marktführer Lenovo verzeichnete einen deutlichen Rückgang von 23 Prozent, behauptete aber mit 26,3 Prozent Marktanteil seine Spitzenposition.
Auf dem zweiten Platz folgte HP mit einem Marktanteil von 18,1 Prozent und einem massiven Minus von 31 Prozent bei den Lieferungen. Dell belegte den dritten Rang mit 13,3 Prozent Anteil und einem Absatzrückgang von 25 Prozent.
Apple sicherte sich mit 9,8 Prozent Marktanteil und einem vergleichsweise moderaten Minus von 11 Prozent den vierten Platz. Dicht dahinter folgte Asus mit einem Marktanteil von 9,2 Prozent. Die restlichen PC-Hersteller kamen zusammen auf 23,3 Prozent und mussten ein Minus von 16 Prozent verbuchen.
Gründe für den Abschwung und steigende Speicherpreise
Hauptverantwortlich für den spürbaren Rückgang des weltweiten PC-Marktes sind die stark gestiegenen Kosten für Speicher und andere wichtige Komponenten. Diese höheren Preise werden an die Verbraucher weitergegeben und halten viele Nutzer davon ab, ihre Computer aufzurüsten, was die Gesamtnachfrage deutlich schwächt.
Prognosen zufolge werden die RAM-Preise im vierten Quartal 2026 um weitere 13 Prozent und im ersten Quartal 2027 um zusätzliche 15 Prozent ansteigen. Auch bei den SSDs wird im letzten Quartal 2026 ein Preisanstieg von 11 Prozent erwartet, bevor sich die Lage Anfang 2027 voraussichtlich wieder stabilisiert.
Der vollständige Bericht von Counterpoint Research ist online abrufbar.
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