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Apple-Produkte, Quelle: Pixabay

Bericht: iPad-Lieferungen im 3. Quartal 2026 um 27,5 Prozent gesunken

Im dritten Quartal 2026 musste Apple bei seinen iPad-Lieferungen einen deutlichen Rückgang von 27,5 Prozent verkraften. Dennoch behauptet der kalifornische Tech-Gigant in einem insgesamt schwächelnden weltweiten Tablet-Markt weiterhin die Spitzenposition.

Dies geht aus einem aktuellen Bericht der Marktforschungsfirma Omdia hervor. Mit insgesamt 11,5 Millionen ausgelieferten iPads sichert sich Apple demnach einen Marktanteil von 36 Prozent.

iPad Pro

iPad Pro, Quelle: Daniel Romero, Unsplash

iPad bleibt weiterhin an der Spitze

Laut den neuesten Daten von Omdia sanken die iPad-Lieferungen im dritten Quartal 2026 spürbar. Der Marktanteil von Apple schrumpfte auf 36 Prozent, was einem Rückgang von 2,2 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Trotz dieser Verluste bleibt das iPad unangefochten auf dem ersten Platz des globalen Tablet-Markts.

Den zweiten Platz belegt Samsung mit einem Marktanteil von 16,9 Prozent und 5,4 Millionen ausgelieferten Geräten.

Lenovo folgt auf dem dritten Rang mit 12,7 Prozent und 4,09 Millionen verkauften Tablets. Die Plätze vier und fünf gehen an Xiaomi und Huawei, die 7,3 beziehungsweise 5,7 Prozent des Marktes bedienen.

Weltweiter Tablet-Markt im Abschwung

Der globale Tablet-Markt verzeichnete branchenübergreifend einen Einbruch um 23 Prozent. Die Verkaufszahlen sanken von 41,81 Millionen Einheiten im Vorjahr auf nunmehr 32,19 Millionen. Die Marktforscher von Omdia registrierten damit den niedrigsten Wert seit drei Jahren.

Unter den fünf größten Herstellern konnte lediglich Lenovo gegen den Trend wachsen. Das Unternehmen verzeichnete ein Absatzplus von 11,9 Prozent auf 4,09 Millionen Tablets und baute seinen Marktanteil von 8,7 auf 12,7 Prozent aus.

Die Gründe für die allgemeine Kaufzurückhaltung sieht Himani Mukka, Research Managerin bei Omdia, unter anderem in anhaltenden Lieferengpässen. Diese schränken die Hersteller stark darin ein, signifikante Hardware-Upgrades zu implementieren. Da die technischen Unterschiede zwischen neuen Modellen und ihren Vorgängern aktuell eher marginal ausfallen, zögern viele Verbraucher mit einem Neukauf und warten auf spürbare Innovationen.

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