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Erster Vorstoß – kostenpflichtige News-Apps

zeitungEs scheint also nun so weit zu sein. Vor Kurzem berichteten wir darüber dass Apple den Verkauf von Informationen innerhalb einzelner Apps zukünftig erlaubt. Die Presseagenturen Kress und DWDL berichten nun dass eine erste Allianz aus Boulevard und Qualitätspresse geben soll die sich dem Vertrieb von kostenpflichtigen News-Apps angenommen hat. Nach diesen Informationen sollen die Süddeutsche Zeitung sowie auch die B.Z. bereits ans eigenen News-Apps arbeiten.

Über die App von B.Z. wurden auch schon einige Fakten bekannt. Sie soll im nächsten Jahr an den Start gehen und wird für 79 Cent pro Monat erhältlich sein. Für diesen doch recht überschaubaren Preis erhält man dann alle regulären Nachrichten auf sein iPhone oder den iPod Touch, auf Wunsch aber auch weiterführende Informationen. Derzeit ist noch unklar ob für diese Zusatzinhalte dann weitere Kosten fällig wären. Die Vermutung läge nahe, da man sich kaum vorstellen kann dass die B.Z. mit 79 Cent pro Monat ein wirklich lohnenswertes Geschäft macht.

Die App von der Süddeutschen Zeitung soll mit 1,59 pro Monat etwas teurer sein. Hier sollen aber bereits weiterführende Inhalte enthalten sein.

Zwei Konzepte könnten letztendlich aber der entscheidende Grund dafür werden News-Apps zu einer echten Innovation zu machen. Einerseits die intelligente Verknüpfung mit GPS. Durch die Standrotermittlung können die Nachrichten vollautomatisch lokal angepasst werden und man erfährt immer was in der Region los ist. Auf der anderen Seiten könnte das Konzept des „digitalen Kiosks“ für den Durchbruch bzw. ein Umdenken was Zeitungen generell angeht auslösen. In Zukunft kauft man vielleicht nur genau dass was man auch wirklich lesen möchte…

Erster Vorstoß – kostenpflichtige News-Apps
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3 Kommentare

  1. Hierzulande ist die Digitalisierung der Zeitungen und Magazine leider nur sehr selten etabliert bzw. überhaupt erst vorangetrieben worden. In den USA denken die Verlage wesentlich ökonomischer und personalisieren längst die Artikel individuell auf den Leser.

    Es wird also höchste Zeit, dass auch das iPhone in Deutschland als mobile Zeitung via Apps intuitiv genutzt werden kann. Die Querverweise sind dabei für meine Begriffe ebenso interessant, da man eine vollkommen andere Reichweite in ganz Deutschland erreichen kann.

    Ich bin gespannt und werde das Geschehen in nächster Zeit beobachten.

  2. Na dann, erreich‘ mal deine Reichweite…

  3. Riesen Geschwafel. Dt. Zeitungen haben Onlineauftritte die sehr ähnlich, teilweise besser, ihren US Pendants funktionieren.

    Geld verdient wird damit übrigens weder in den USA noch in DE genug. Das Print-Geschäft deckt in den meisten Fällen die Kosten für den Onlineauftritt.

    Der Ertrag für Onlinewerbung sinkt dazu noch.

    Sch*** auf Reichweite, das Modell funktioniert nicht.