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Apple und die Umwelt: Von Solarenergie bis Luftverschmutzung

Wie wir an dieser Stelle schon berichteten, musste der chinesische Hersteller Catcher Technology, der unter Anderem die Unibody Gehäuse für Apple fertigt, die Produktion aufgrund zu starker Umweltbelastungen einstellen. Nun scheint es, als ob Catcher Technology die Probleme in den Griff bekommen hat und noch im Oktober wieder produzieren darf. Bis dahin seien alle möglichen Schritte vollzogen, um die Herstellung der Unibodys wieder aufzunehmen. 

Am 16. Oktober hatten die Behörden mit dieser Maßnahme auf zahlreiche Beschwerden der angrenzenden Bewohner reagiert. Schon im August hatten chinesische Umweltaktivisten auf die Tatsache aufmerksam gemacht, dass der Zulieferer die Umweltstandards nicht ganz so ernst nehme. Jedoch war Catcher Technology nur einer von 27 weiteren Herstellern, der einen Vertrag mit Apple habe und gleichermaßen auf der Liste der Umweltschützer steht. Die 26 Anderen stehen ebenso im Verdacht giftige Gase in die Umwelt zu entlassen, deren Werte weit über der vorgeschrieben Norm liegen.

Eine Firma, die schon mit ihrem Logo eine gewisse Naturverbundenheit zeigt und seine Laptops mit dem Slogan „The greenest Notebook ever“ verkauft, sollte auch bei seinen Lieferanten darauf achten, dass diese ebenfalls mit ihrer Herstellungsweise jenem Dogma entsprechen.

Dass Apple jedoch generell versucht eine umweltfreundliche Linie zu verfolgen, erkennt man auch an den jüngsten Meldungen, welche den Bau einer Solarfarm verraten. Da das neue Rechenzentrum in North Carolina derzeit nur mit Kohle- und Nuklearenergie betrieben werden kann, reichte Apple bei der Stadt erste Anträge für eine Solarfarm ein, die dass angrenzende Rechenzentrum mit ausreichend Strom versorgen soll. Die Anlage, welche mit fast 70 Hektar geplant ist, sei wohl intern unter dem Codenamen „Project Dolphin Solar Farm A Expanded“ bekannt.

Alle anderen Serverfarmen in Irland, Texas und Kalifornien werden schon zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben.

Einerseits ist es erfreulich bei einer so großen Firma wie Apple ein wachsendes Bewusstsein für die Umwelt zu entdecken. Andererseits wirken einige Maßnahmen nicht ganz so konsequent. Könnte doch der Computerhersteller in seiner Position mehr auf seine Zulieferer einwirken. Jedoch sollte hier auch nicht vergessen werden, dass eine umweltfreundlichere Produktion gleichwohl mehr Kosten verlangt. Ein Drahtseilakt bei der die Umwelt zu oft den Kürzeren zieht.

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12 Kommentare

  1. find ich Klasse das Apple was für die Umwelt tut

  2. Mehr Schein als Sein. Wie will Apple den in China auf die Zulieferer einwirken. Das Land China mit sein 1 Mrd. Einwohnern ist der größte Umweltverschmutzer der ganzen Erde!! Und wir müssen dafür Zahlen. Als ob Geld die Luft oder das Wasser reinigen würden. Es ist ja nicht nur Apple als Großkonzern der auf China als Zulifererland Nr. 1 setzt. Es liegt an allen westlich Konzernen die auf China setzen. So lange das so ist werden die Chinesen weiterhin Sünder Nummer eins bleiben

  3. @robert,
    Die USA ist aber auch gut dabei…

    Wenn Apple auf Umweltschutz legt ist das sehr gut, und ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch sollte Apple nicht nur Apple sondern auch die zulieferer besser auswählen… Viele Dieser liefertanten lassen Kinder arbeiten und ihre Arbeiter mit giftigen Zeug arbeiten. Meist bekommen die dafür einen Hungerlohn und keine schutzkleidung!

    Ich hoffe Apple ändert sich bald…

  4. finde es einen völlig richtigen schritt! grad apple hat finde ich ne extreme ausstrahlung auf das weltbild und wenn einige sehen oh die machen das dann machen ses nach..
    @ samsung: da ihr wohl auch bald so eine farm kopieren werdet sucht euch ein eigenes aufstellmuster und andre solarpanels :D

  5. Das die Chinesen die größten luftverpester und meeresausbeuter auf diesem Planeten sind das dürfte jedem klar sein,und Apple sollte zu seinen Wurzeln zurück und wieder selber protozieren würde auch wieder arbeitsplätze schaffen,aber anscheinend zu wenig Profit für die hohen Herren,denn einige unternehmen machen es vor,unter anderem auch in Deutschland,obwohl ich großer Apple Fan bin.

    Ps.:wir hinterlassen unseren Kindern ein schlechtes Erbe !!!

    MfG

  6. Apple ist ein sehr großes Unternehmen und sollte auch etwas für die Umwelt tun. Das ist auch ein Vorbild für viele andere Firmen.

  7. Letzendes habe ich im Fersehen einen Beitrag über Apples zulieferer gesehen. Dort wurde gezeigt, dass die Arbeiter so hart arbeiten müssen, dass einige Mitarbeiter selbst Mord begangen haben. Zur Sicherheit das sie nicht mehr aus dem Fenster springen können wurden Sicherungsnetzt aufgehängt.
    Und das im Jahr 2011 /:

  8. Der Aufhänger der Sendung war Apple, weil in den besagten Werken Apple-Produkte entstehen. Vergessen wurde jedoch das in den gleichen Werken, denn es handelt sich um freie Zulieferbetriebe, auch Produkte von Sony, Panasonic und anderen namhaften Herstellern produziert werden. Apple steht nur im Focus wegen seines Erfolges und seiner medialen Präsenz, die anderen fallen einfach unter den Tisch.
    Das ganze ist ein Problem des Wirtschaftssystem im allgemeinen, in dem es immer nur darum geht den Profit zu maximieren.

  9. „Als ob Geld die Luft oder das Wasser reinigen würden. Es ist ja nicht nur Apple als Großkonzern der auf China als Zulifererland Nr. 1 setzt. Es liegt an “ stimm ich voll zu hast du recht

  10. Direkt reinigt Geld natürlich nix, aber man kann das Geld verwenden, um so umweltfreundlich wie möglich zu produzieren. Und da gibt’s weltweit, und vor allem in China, eine Menge Potential zur Verbesserung.
    Die Frage bleibt nur, ob die Produzenten das von Apple für den Umweltschutz mehr gezahlte Geld auch wirklich in den Schutz der Umwelt oder doch eher in die eigene Tasche stecken.

    Das Apple selbst auf erneuerbare Energie setzt ist doch einfach mit den auf Dauer geringeren Kosten zu begründen.

  11. Also ich bin ein großer Appler Fan!!! ;D

  12. China kommt von der Sünderliste eher weg, als mancher hier glaubt. Die Kommunistische Partei Chinas ließ auf allen Bahnhofsdachern Solarmudule installieren. Welches der hochtechnischen kapitalistischen Länder hat das fertig gebracht? In Hessen bauen die Chinesen einen riesigen Solarpark. Es wird nicht lange dauern da sind die Weltmarktführer, auch ohne Kapitalismus. Die Arbeiterrechte werden sich die chinesischen Arbeiter selber erkämpfen, da bin ich ganz sicher. Das hat dort Tradition im Lande von Konfuzius und Mao Tse tung.
    Was Apple betrifft: Das Umwelt-Engagement ist vorbildlich. Es gibt auch andre gute Beispiele, wie Rechenzentren auf erneuerbare Energie zugreifen. Das ist doch das Mindeste das wir von dieser intelligenten Industrie erwarten.