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Das MacBook der Zukunft: Apple untersucht die Möglichkeiten von Brennstoffzellen als Energiequelle

Mit den aktuellen MacBook-Modellen kann man – bei völlig intaktem Akku – etwa 8 bis 10 Stunden unabhängig von einer Steckdose arbeiten. Diese Zeitspanne verringert sich schnell, wenn der Akku älter wird. Ich denke jeder von uns kennt die Situation, dass man die Arbeit mit seinem MacBook unterbrechen muss, weil die Batterie in die Knie geht und gerade keine Steckdose greifbar ist. Ein neuentdecktes Patent von Apple lässt darauf hoffen, dass es irgendwann MacBooks geben wird, die dieses Problem aus der Welt schaffen.

Die Jungs aus Cupertino haben kürzlich zwei Patentanträge eingereicht, die die Nutzung von Brennstoffzellen als Energiequelle für neue MacBooks zum Inhalt haben. Die Brennstoffzelle soll hier mit einem Akku zusammenarbeiten und das MacBook so über Wochen mit Strom versorgen können. Zudem wären diese Macbooks deutlich dünner und leichter, da sie nur noch einen kleinen Akku benötigen würden. Allerdings weist Apple in dem Patentantrag darauf hin, dass die momentane Methode Gefahren birgt und noch geändert werden muss.

Apple hat einen umfangreichen Patentantrag eingereicht. In der Begründung wird unter anderem auf die Abhängigkeit der USA von fossilen Brennstoffen aus Ländern im mittleren Osten sowie die Gefahr von Off-Shore-Ölförderung für Küstenregionen eingegangen. Als Lösung wird die Brennstoffzelle präsentiert. Eine seltsame und ungewöhnliche Argumentation, da die Auswirkung von mit Wasserstoff betriebenen MacBooks auf den Gesamtenergieverbrauch eher gering sein dürfte. Dennoch wären Brennstoffzellen in elektronischen Geräten nicht nur für den Nutzer von Vorteil, sondern würden auch die Entwicklung von alternativen Energiequellen vorantreiben und ein gutes Beispiel für andere Hersteller sein. Mal ganz davon abgesehen, dass eine wochenlange Akkulaufzeit ein grandioses Verkaufsargument wäre.

Allein die Tatsache, dass Apple entsprechende Patente eingereicht hat, bedeutet sicherlich nicht, dass wir in naher Zukunft mit einer solchen Lösung rechnen können. Es gibt viele Hindernisse auf dem Weg zur ewig haltenden MacBook-Batterie. Neben den Herausforderungen für die Ingenieure ist es vor allem schwierig, diese Pläne in eine Serienproduktion umzusetzen, die finanziell rentabel ist. Es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis wir das erste MacBook mit Brennstoffzelle in der Hand halten.

Aber der Gedanke an ein MacBook, das wochenlang nur mit seinem Akku läuft, gefällt uns wohl allen. Mal sehen, ob dieser Gedanke irgendwann Wirklichkeit werden wird.

 

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11 Kommentare

  1. Soll das heissen, dass ich mein MacBook demnächst auftanken muss? ;-)

  2. Das wäre natürlich richtig genial. Wäre nur gut wenn man das nötige Wasserstoff auch recht günstig bzw zu einem angemessenen Preis dann bekommt.

  3. Das ist doch alt, da hat jemand aber in alten Berichten gestöbert

  4. der gedanke ansich ist ja genail und die methode ist jetzt nicht grad neu aber die art sie einzusetzten schon :D bin mal gespannt was daraus wird…

  5. hm… ok gerne.. aber nie werd ich das Ding dann auf den Schoß legen.. oO

  6. @ McKing: Die Idee an sich ist nicht komplett neu, die konkreten Patente für das MacBook sind jedoch von letzter Woche. Bei Bedarf kann ich die Nummern der betreffenden Patente gerne raussuchen.

  7. Also, man ist als Apple-User ja nur noch schwer zu beeindrucken… Aber das…. ist geil!

  8. @Alex

    Dann mach das bitte mal.

  9. @Alex
    Dieser Post über mir kommt nicht von mir.
    Komisch.wollte auch keineswegs die Meldung
    „diskreditieret“ hatte diese Info nur vor ein paar Monaten irgendwo schon mal gelesen

  10. Wasserstoff-Betankung bei einem MacBook? Hm. wenn ich mich richtig erinnere muss der Wasserstoff unter Druck in einen Tank gefüllt werden. War da nicht auch was mit Kühlung? Egal. Interessant klingt es. Aber ist Wasserstoff nicht brennbar? Was passiert wenn das Macbook runterfällt und der Tank/Brennstoffzelle einen Riss kriegt. Besteht dann die Gefahr einer Verpuffung?

  11. Der Wasserstoff wird nicht in reiner Form vorliegen, sondern mit einem Trägermaterial
    verbunden sein, damit die Explosiansgefahr nicht ganz so groß sein wird. Somit wird man sehr wahrscheinlich die „Tanks“ wechseln. Und nicht selber tanken. Höchstens ein paar Basteljunkies werden sich nicht abhalten lassen.