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Vorsicht: Gratis Social Network App Path lädt weiter ungefragt das Adressbuch auf fremden Server

Bereits jetzt schon als Konkurrenz für Facebook und Twitter gehandelt, soll das Projekt Path eine Nische im bisherigen Social Network Leben schließen. Mit entsprechenden Finanzspritzen und einer breiten Usermasse könnte sich die Path App sogar auf lange Sicht gesehen durchsetzen. Wer bisher noch nicht viel von der als „Foto App“ gehandelten Anwendung gehört hat, sollte ebenfalls am Ball bleiben und neben dem kleinen App Einblick auch gleich die Warnungen mit auf den Weg nehmen. Path erlaubt dabei den Austausch von Foto Schnappschüssen unter den 50 engsten Freunden. Zusammen mit den entsprechenden GEO Daten versehen, wissen die Freunde dann auch gleich wo man sich aktuell befindet. Neben Kleiner Perkins Caufield & Byers (iFund), welche vor kurzem satte 8.5 Millionen US Dollar in Path pumpten, soll wohl Informationen von TechChrunch zufolge auch Google Interesse an Path angedeutet haben. Stolze 100 Millionen US Dollar, für das gesamte Path Projekt, stünden dabei sogar im Raum. Obwohl Path weiterhin fleißig Nutzer generiert, solltet ihr dennoch auf der Hut sein. Schließlich lädt die gratis App nach der Installation euer gesamtes Adressbuch auf einen externen Server.

Ohne im Vorab eine Nachricht auf den Homescreen zu bekommen, wird bei Path das Adressbuch der Nutzer sofort auf den hauseigenen Server gespiegelt. Dieser Fakt sorgt weiterhin für Bauchschmerzen und zudem für schlechte Kritiken im AppStore. Um diese Aktion vermeiden zu können, bleibt einem bisher nur der Weg über den langatmigen Support (service@path.com). Allerdings verspricht Dave Morin, CEO bei Path, eine „Opt-in“ Funktion im kommenden (2.0.6 Update) mit zu integrieren. Der Fall ist also nicht hoffnungslos.

Ob Path wirklich in die Fußstapfen von Instragram, Facebook und Co treten wird, bleibt bisher noch abzuwarten. Allem Anschein nach ist die Anwendung, samt Path.com Domain aber sehr beliebt bei einflussreichen Unternehmen. Als eine Art modernes Tagebuch fungierend, beschreibt die Wirtschaftwoche Path beispielsweise als „Die Zentrale unserer sozialen Aktivitäten„.

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4 Kommentare

  1. Wer sich so einen Scheiß auf sein Handy lädt oder ohnehin den ganzen Tag nichts anderes zu tun hat, der Welt über Facebook und Co. mitzuteilen, dass er gerade kackt, dem kann ich auch nicht helfen. Die Jugend von heute ist doch ohnehin schon verblödet, da macht das bisschen auch nichts mehr aus.

  2. @Trend:
    Ganz genau! Früher war alles besser!

    (Wer Ironie findet, darf sie behalten.)

  3. Der Messenger „What’s App“ meldet beim ersten Start, dass die Adressdaten hochgeladen werden müssen. Das hat fast niemanden gestört. Da haben sich die Macher von Path wohl gedacht, dass man den Arbeitsschritt „Um Erlaubnis fragen“ auch einsparen kann.

    Erstaunlich: Alle Spacken mit Null Sozialkompetenz aus meinem Umfeld hängen fast nur in Facebook ab. Läuft da ein Lernprogramm? ;)

  4. naja die facebook app ansich ist kacke aber der messenger sehr geil… SMS war gestern würd ich mal sagen :)