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Mac-Verkäufe stagnieren: Intel ist Schuld

Der Absatz an Macs hat im Vorjahresvergleich in den USA nur unwesentlich zugelegt, doch der Schuldige für diese Entwicklung sei nun schnell gefunden. Mit der schnippischen Überschrift „Intel war's“, berichtet MacNotes, dass die Kunden ihre Einkäufe noch zurückhalten, weil auf die die nächste Prozessorgeneration gewartet wird. Bis diese endlich zur Verfügung stehen und in die Macs verbaut werden können, sei Apple die Hände gebunden, behauptet zumindest die Marktforscherin Katy Huberty von Morgan Stanley.

Die Marktforschung

Die Marktforschung der NPD-Grou zeigen auf, dass der US-amerikanische Markt für neue Macs im Vergleich zum Vorjahr kaum gewachsen ist. Der Januar liegt hier nur einen Prozentpunkt höher. Misst man das Wachstum ab und bis Februar, sind es immerhin 4 Prozent, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass damals die neuen MacBooks präsentiert wurden. Doch unter den Analysten sieht man die Entwicklung weiterhin gelassen; denn im globalen Markt sieht die Sachlage deutlich deutlich besser aus als in der Heimat USA.

Intel ist Schuld

Bei der Suche nach Gründen für diese Entwicklung ist der Schuldige allerdings schnell gefunden: Intel, der Chiphersteller, dessen Prozessoren in allen aktuellen Macs ihr Zuhause finden, lässt sich mit der nächsten Prozessorgeneration reichlich Zeit, wie es scheint. Das ist aber genau das, worauf die Großzahl der Kunden wartet, sodass es Apple nicht möglich sein wird einen Release vorzeitig zu vollziehen. Dadurch komme es nach der Morgan Stanley Analystin Katy Huberty zur Stagnation.

Ganz so einfach kann es nicht sein

So einfach dürfe man es sich allerdings nicht machen: Auch im letzten Jahr, als Intels Zeitplan nicht ganz unkoordiniert abgearbeitet wurde, sind die MacBook Pros im Februar als allererstes mit den Sandy-Bride-Prozessoren ausgestattet worden, und die anderen Macs folgten über das Jahr verteilt (außer dem Mac Pro, das seit über 20 Monaten auf einen Release wartet).

Dies tat auch damals den Verkäufen keinen Abbruch, und man konnte eine Absatzsteigerung von 4 Prozent verbuchen. Doch was soll's: Sollten die Kunden wirklich darauf warten, um sich eines der neuen Modelle zu holen, kann es Cupertino herzlich egal sein, ob es mit den Ivy-Bridge-Prozessoren noch ein paar Tage länger dauert.

Apples Luxusprobleme

Wen man sich die allgemeine Entwicklung in der PC-Branche in den USA ansieht, kann Cupertino sich immer noch glücklich schätzen, was die Absatzzahlen angeht. Immerhin beschwert sich die Börse nicht über rückläufige, sondern langsamer wachsende Zahlen. In den USA sei der Markt im letzten Jahr um 10-15 Prozent geschrumpft. Wobei das vermutlich bedeuten müsse, dass vor allem kleine Händler am Markt nicht mehr bestehen können, denn große Konzerne wie Dell oder HP hätten auch nicht sonderlich gelitten.

Wie dem auch sei: Was diese Abschwächung des Wachstums wirklich zu bedeuten hat, werden wir vermutlich erst zur Veröffentlichung der Quartalszahlen nach den Mac-Releases erfahren. Oder ist das eindeutig? Wartet auch ihr, um euch einen „Ivy-Bride-Mac“  zu holen, oder ist das eigentlich gar nicht so wichtig?

 

Quellen

MacNotesMacRumors (engl.)

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7 Kommentare

  1. Also für mich wäre die neue Prozessorgeneration weder ein Grund upzugraden, noch als Neukunde einige Monate zu warten. Ich hab ein MacBook Pro von Anfang 2011 und selbst die jetzige Prozessorleistung ist weit mehr als ich als Student brauche. Eine Rolle spielt es eigentlich nur für solche Anwender, die enorm aufwendige und Ressourcenfressende Programme nutzen – das sind aber die wenigsten.

  2. Imac 2010 und air 2011 und ne auf die Ivy steh ich nicht, lieber die kleine mopelige Sandy.

  3. Ihr meint aber auch einfach alle Bilder mit eurem Wasserzeichen versehen zu können?! Ich glaube rechtlich läuft da definitiv was falsch ;)

  4. Doch bei den Preisen…. Ich würde auch warten.

  5. MBP Sommer 2009 – später aufgerüstet auf 8 GB — und IMAC 27 mit I7 Quad und später auf 16 GB aufgerüstet.

    Und ich warte definitiv auf die neuen MBP — dann Solls ein 17er mit maximaler Taktung, 8 GB und 512 SSD werden — bei dem Preis warte ich natürlich auf den neusten Prozessor und vor allen Dingen auf ein mögliches Designrelease.

    Dafür wird aber bei mir der IMac definitiv nicht ersetzt — der wird laufen, bis es nicht mehr geht ein neues Betriebssystem darauf zu installieren und danach irgendwann wird er entsorgt. Denke ich bleibe dann beim 17er MBP sowohl als mobilen wie stationären Rechner.

  6. Also ich würde auf jeden Fall warten. Wenn man nicht total aufgeschmissen ist und die Zeit noch überbrücken kann würde ich auch auf einen Core i5 oder i7 warten.

  7. ich warte auf die neue generation der mbp denn wenn diese die flash speicher bekommen und das laufwerk rausfliegt wird’s ein 15″ mbp und sonst ein Air, welches es hoffentlich als 15″ variante geben wird :-)
    … sonst das 13″ Air

    … aber ich warte auf jeden fall auf die ivy prozessoren